„Bürgeranwalt“ fragt nach: Fassadenteil trifft Passantin am Kopf – muss sie jetzt 60.000 Euro bezahlen?

Am 21. Dezember um 18.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In der letzten Ausgabe 2019 präsentiert sich die Sendung „Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 21. Dezember 2019, um 18.00 Uhr in ORF 2 in einem aufgefrischten Studio, das nunmehr auch Platz für interessierte Zuseherinnen und Zuseher, Bürgerinitiativen oder Schulklassen bietet. Peter Resetarits präsentiert u. a. folgende Fälle:

Öffentlicher Weg durch Wohnhausanlage existiert nur am Papier. Muss Durchgang errichtet werden?

Durch eine Wohnhausanlage in Wien Döbling sollte eigentlich ein öffentlicher Weg führen. Im Flächenwidmungsplan ist er vorgesehen, im Grundbuch ist die Dienstbarkeit eines öffentlichen Durchganges eingetragen. In der Realität wurde diese Fläche aber abgesperrt und mit Stufenanlagen und Mauern „verbaut“. Volksanwalt Werner Amon fordert die Errichtung des Weges und diskutiert mit dem Döblinger Bezirksvorsteher sowie Vertreterinnen und Vertretern einer Bürgerinitiative.

Langersehnte Kreuzfahrt endet als Odyssee – wurde Rollstuhlfahrer im Stich gelassen?

Seit seiner Kindheit ist Herr S. in seiner Mobilität stark eingeschränkt. Er benötigt persönliche Assistenz und einen speziellen, elektrisch betriebenen Rollstuhl. Sein großer Traum war es, an einer Kreuzfahrt teilzunehmen. Eineinhalb Jahre im Voraus buchte er ein „barrierefreies Rund-um-sorglos-Paket“ bei einem Reiseveranstalter. Doch durch diverse „Missverständnisse“ und eine Flugabsage wurde aus der Traumreise eine Art Odyssee. Was gebührt ihm jetzt an Entschädigung?

Nachgefragt: Fassadenteil trifft Passantin am Kopf – muss sie jetzt 60.000 Euro bezahlen?

Frau Barbara S. wurde in Wien auf einem Gehsteig von einem herabfallenden Fassadenteil am Kopf getroffen, lebensgefährlich verletzt und trägt bleibende Schäden von dem Unfall davon. Die Sendung „Bürgeranwalt“ berichtete darüber im Oktober – jetzt hat Frau S. den Prozess gegen die möglichen Verantwortlichen auch in letzter Instanz verloren: Niemand ist an dem Unglück schuld, niemand haftet, lautet das Urteil. Muss Frau S. jetzt die 60.000 Euro Verfahrenskosten der Gegenseite bezahlen?

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