Wiener Krankenanstaltenverbund wird Wiener Gesundheitsverbund

Gemeinderat beschließt Umbenennung

Wien (OTS) - Der Wiener Gemeinderat hat in seiner heutigen Sitzung die Statutenänderung für den Wiener Krankenanstaltenverbund beschlossen. Wiens größter Gesundheitsdienstleister wird damit 2020 zum Wiener Gesundheitsverbund. „Die Statutenänderung ist ein wichtiger Schritt in der Gesamtreform des Unternehmens. Wir machen mit der Namensänderung den Modernisierungsprozess für die Wiener Bevölkerung sicht- und fassbar und vor allem: die Verknüpfung des Bezirksnamens anstatt von ‚Himmelsrichtungen‘ mit der Klinik bzw. der Pflegeeinrichtung gibt in der Spitals- bzw. Pflegelandschaft eindeutig eine bessere Orientierung“, unterstreicht Gesundheitsstadtrat Peter Hacker nach der Abstimmung im Gemeinderat.

Der Wiener Krankenanstaltenverbund steht inmitten der umfassendsten Reform seiner Geschichte. „Es geht um nichts Geringeres, als die Spitalsversorgung der Wienerinnen und Wiener ins 21. Jahrhundert zu bringen“, sagt KAV-Generaldirektorin Evelyn Kölldorfer-Leitgeb. „Die Umbenennung des Unternehmens ist ein sichtbares Zeichen für all die Weiterentwicklungen, die dazu nötig sind: die Veränderungen in der Managementstruktur, der Sanierungs- und Modernisierungsplan für die Wiener Städtischen Spitäler und die neue Rechtsform, die uns den notwendigen Handlungsspielraum für unsere weitere Unternehmensentwicklung gibt. Der neue Name drückt außerdem aus, was unsere Hauptaufgabe ist: nämlich gemeinsam Verantwortung für die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener zu tragen.“

Zwtl.: Kurz und leicht verständlich: die neuen Spitalsnamen

Die Wiener Städtischen Spitäler stammen aus unterschiedlichen Epochen. Einige wurden noch in der Kaiserzeit errichtet und tragen die Namen ihrer Erbauer und Stifter. Allen Häusern gemeinsam ist, dass dort Spitzenmedizin betrieben wird, die allen Patientinnen und Patienten zugute kommt – und zwar unabhängig von deren Einkommen oder sozialem Status. Dementsprechend standen beim neuen Namenskonzept auch ganz klar die Patientinnen und Patienten im Fokus. „Der Wiener Krankenanstaltenverbund wird zum Wiener Gesundheitsverbund. Damit stellen wir die Kernaufgabe des Unternehmens in den Vordergrund“, erklärt Nina Brenner-Küng, Leiterin der KAV-Unternehmenskommunikation. „Denn wir sind nicht nur ein Verbund von Krankenanstalten, sondern auch ein Verbund von Gesundheitsdienstleistern. Im Zuge der Umbenennung des Konzerns bekommen auch unsere Spitäler und Pflegewohnhäuser neue Namen. Sie sollen unseren Patientinnen und Patienten Orientierung geben.“

Aus dem Sozialmedizinischen Zentrum Süd, Kaiser-Franz-Josef-Spital mit Gottfried von Preyer`schem Kinderspital wird die Klinik Favoriten. „Das Beispiel verdeutlicht eindrücklich die Stärke des neuen Namenskonzepts“, ist Brenner-Küng überzeugt. „Unsere Patientinnen und Patienten wissen auf einen Blick, wo sie unsere bewährten Spitalsversorgungsleistungen in Anspruch nehmen können. Auch unsere Pflegewohnhäuser werden dem neuen Namenskonzept entsprechend kürzere Namen erhalten. So wird aus dem Pflegewohnhaus Simmering mit sozialmedizinischer Betreuung die Pflege Simmering.“

Zwtl.: Kostengünstige Umstellung innerhalb der ersten Jahreshälfte 2020

Die Umsetzung des neuen Namenskonzepts wird schrittweise und möglichst kostengünstig erfolgen. „Die Umstellung eines neuen Corporate Designs ist ein aufwendiger Prozess, für den wir uns die nötige Zeit geben werden“, erklärt Brenner-Küng. „Eine unserer zentralen Vorgaben dabei ist, dass wir die Namensumstellung zu möglichst geringen Kosten realisieren. Wir haben daher bereits vor Monaten Drucksorten, Werbemittel und dergleichen nur noch in geringen Stückzahlen nachbestellt. Es wird nichts weggeworfen oder vernichtet. Auch Arbeitskleidung wird erst nach ihrer üblichen Lebensdauer ersetzt. In vielen Bereichen können wir auf diese Weise umstellen, ohne Zusatzkosten zu verursachen.“

Rückfragen & Kontakt:

Dr.in Nina Brenner-Küng
Wiener Krankenanstaltenverbund
Generaldirektion
Leitung Vorstandsbereich Kommunikation
Thomas-Klestil-Platz 7/1, Top 11.235
1030 Wien
Tel.: +43 (1) 404 09-60531
eMail: nina.brenner-kueng@wienkav.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0026