Schwarze Zukunft für Kinder in NÖ und OÖ

Kinderfreunde für Aussetzen der Sozialhilfe neu

Wien (OTS) - "Mir wäre keine Regierung bekannt, die so dramatische Verschlechterungen für Kinder und Familien gebracht hat, wie die gescheiterte Ibiza-Koalition. Von der Ungleichbehandlung von Familien beim Familienbonus, über das Streichen des Kindergeldes für Krisenpflegeeltern bis zu bildungspolitischen Rückschritten ins letzte Jahrhundert – Kinder hatten unter Kurz und Strache wenig zu lachen", erklärt Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Kinderfreunde.

"Die größte Gemeinheit, die sich Türkis-Blau geleistet hat, war allerdings mit Sicherheit das neue Sozialhilfegesetz. Armutsbetroffenen Kindern die staatliche Unterstützung auf 1,50 Euro pro Tag zusammen zu kürzen – dafür braucht man schon eine große Portion politischer Kaltherzigkeit und Empathielosigkeit", so Oxonitsch.

"Dass die ÖVP-geführten Bundesländer Nieder- und Oberösterreich die Sozialhilfe neu tatsächlich umsetzen und nicht wie alle anderen Länder auf den Verfassungsgerichtshof warten, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis", so Oxonitsch. "Mit der Kürzung der Sozialhilfe werden armutsbetroffene Kinder noch ärmer gemacht. Ihnen wird das Recht auf eine glückliche Kindheit und die Chance auf eine gute Zukunft genommen. Das ist einfach schäbig. Kein Kind hat das verdient - nicht in Wien, nicht in Linz und nicht in St. Pölten."

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