BV Währing/Nossek kämpft weiter für lebenswertes Gersthofer Platzl

Wien (OTS) - Währings BürgerInnen wünschen sich seit vielen Jahren mehr Sicherheit und mehr Aufenthaltsqualität fürs Gersthofer Platzl. Der Platz ist einer der meist frequentierten Orte Währings, Umsteigeknoten für den öffentlichen Verkehr und Nahversorgungszentrum; täglich sind hier mehrere Tausend Menschen zu Fuß unterwegs. „Das Gersthofer Platzl ist ein wichtiges Grätzlzentrum, aber gleichzeitig ein sehr ungemütlicher und unsicherer Ort: Der Autoverkehr ist zu schnell unterwegs, Umsteigende und Einkaufende haben viel zu wenig Platz, die Querungen sind lang und unsicher, es gibt immer wieder Unfälle mit Personenschaden“, so Bezirksvorsteherin Silvia Nossek.

Vor über einem Jahr haben engagierte AnrainerInnen die Sache selbst in die Hand genommen und einen Vorschlag für ein lebenswertes und sicheres Gersthofer Platzl auf den Tisch gelegt. Dieser Vorschlag wurde nun über ein Jahr lang breit und intensiv diskutiert. Alle Währingerinnen und Währinger wurden über das Projekt informiert und eingeladen, sich zu beteiligen – mit ganz überwiegend positiven Rückmeldungen. Zuletzt haben auch noch über 2.400 Menschen mit ihrer Unterschrift bekräftigt, dass sie das Projekt wollen.

Mit der vorliegenden Planung würde das Gersthofer Platzl zwischen Währinger Straße und Gentzgasse zu einem attraktiven und sicheren Grätzlzentrum: mehr Platz und bessere Querungen beim Umsteigen und Einkaufen, eine längere Busspur und eine Wartehalle für den 10A, sechs Bäume und Pflanzbeete, Bänke, Trinkbrunnen, und damit auch eine Aufwertung des Marktes.

ÖVP, SPÖ und FPÖ blockieren Neugestaltung des Gersthofer Platzls

Nach intensiven Diskussionen in der Bezirksvertretung wurde einstimmig festgestellt, dass das vorliegende Projekt substantielle Verbesserungen für das Platzl bringen würde. Und trotz mehrmaliger Einladung gibt es keine machbaren Alternativvorschläge. Die VerkehrsexpertInnen des Magistrats befürworten das Projekt, die Wiener Linien sind dafür, die Wirtschaftskammer ist dafür, die Marktstandler und Geschäftsleute sind dafür. Und die Stadt Wien hat zugesagt, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

Grüne und Neos haben sich nach diesem intensiven Prozess ganz klar für das Projekt ausgesprochen. Die anderen Bezirksparteien haben in der aktuellen Bezirksvertretungssitzung einmal mehr klar gemacht, dass sie das Projekt ablehnen. Die Entscheidung liegt nun beim Finanzausschuss am 15. Jänner. Wenn es dort keine Mehrheit gibt, kann 2020 nicht gebaut werden. Damit wäre auch die Finanzierungszusage der Stadt hinfällig. „Es tut mir sehr, sehr leid, dass ÖVP, SPÖ und FPÖ beim Gersthofer Platzl weiterhin auf Stillstand setzen. Ich kann das beim besten Willen nicht nachvollziehen. Jeder, der dort täglich unterwegs ist, weiß, wie gefährlich und ungemütlich es ist und wie dringend es Verbesserungen braucht“, so Bezirksvorsteherin Nossek.

„Nach den intensiven Diskussionen bin ich mehr denn je von diesem Projekt überzeugt. Und ich verspreche: Ich werde dran bleiben und alles daran setzen, wenn notwendig auch über 2020 hinaus, das Gersthofer Platzl irgendwann doch zu einem sicheren und lebenswerten Ort zu machen, zu einem richtigen Grätzlzentrum – das hat sich das Platzl und das hat sich Gersthof verdient“, so Nossek abschließend.


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Bezirksvorsteherin Mag. Silvia Nossek
Bezirksvorstehung Währing

Martinstraße 100, 1180 Wien
fon: 01 4000 18111
mail: silvia.nossek@wien.gv.at
web: www.waehring.wien.at

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