Statistik Austria bestätigt guten Start für die Ausbildungspflicht

Wien (OTS/BMASGK) - Das gute Zeugnis, welches der Ausbildungspflicht bis 18 in einer im Oktober veröffentlichten Studie ausgestellt wurde, wird nun durch aktuelle Zahlen der Statistik Austria bestätigt: bereits im ersten Jahr in der das Ergreifen einer weiterführenden Ausbildung im Anschluss an die Schulpflicht für österreichische Jugendliche verpflichtend wurde, haben 2.840 Jugendliche weniger ihre Bildungskarriere vorzeitig abgebrochen. Dies entspricht einem Rückgang der Quote der „frühzeitigen AusbildungsabbrecherInnen“ (FABA) innerhalb der Altersgruppe der 15-17-Jährigen von 8,6 % im Jahr 2016 auf 7,6 % im Jahr 2017.****

Die so genannte FABA-Quote zeigt den Anteil jener Jugendlichen, die maximal einen Pflichtschulabschluss aufweisen und aktuell keine weiterführende Bildung oder Ausbildung mehr besuchen. Dass sich die aktuellsten Zahlen noch auf das Jahr 2017 beziehen, liegt daran, dass zunächst beobachtet wird, ob der oder die Jugendliche nach einer kürzeren Auszeit nicht doch noch eine weiterführende Ausbildung beginnt oder ob der Abbruch wirklich endgültig ist.

Bis 2016 gab es auch aufgrund der Flüchtlingsbewegungen einen sukzessiven Anstieg der Anzahl junger Menschen, die ohne weiterführenden Bildungsabschluss verblieben. Umso erfreulicher ist es, dass mit 2017 nun die wichtige Trendumkehr geschafft wurde. Gerade bei Jugendlichen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft und insbesondere bei Burschen ist die Quote besonders stark rückläufig.

Aufgrund der stetig steigenden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt wird eine fundierte berufliche Ausbildung für junge Menschen immer wichtiger. Durch das die Ausbildungspflicht flankierende Programm der Ausbildung bis 18, den entsprechenden Koordinierungsstellen, das Jugendcoaching und das AMS werden junge Menschen, die Gefahr laufen eine Ausbildung abzubrechen, darin unterstützt, die für sie richtige Ausbildung zu finden und auch erfolgreich abzuschließen. (schluss)

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