Warum ist diese Gewalt-Studie so wertvoll?

Die Studie „Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen“ ging heute auf der Seite des Sozialministerium online.

Wien (OTS) - „Dass Menschen mit Behinderungen von Gewalt betroffen sind, ist kein Geheimnis mehr. Gerne werden auch Einzelschicksale in Medien thematisiert und Emotionen geschürt, wobei Empörung, Verharmlosungen und Lippenbekenntnisse, dass sich etwas ändern müsse, sich die Waage halten. So groß die akute Empörung, so gering die Nachhaltigkeit“, führt Elisabeth Löffler (Expertin zum Thema Gewalt an Menschen mit Behinderung bei BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben und Mitglied der Begleitgruppe zur Studie) aus.

„Das Wertvolle der Studie ist wohl, dass sie einen Ist-Zustand festhält, Erfahrungen auch aus Sicht von Betroffenen thematisiert und vor allem der Prävention Raum lässt“, erläutert die BIZEPS – Expertin zur Studie „Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen“.

„Es liegen endlich aktuelle Daten zur Situation von Menschen mit Behinderung in Österreich vor, die für eine breite Öffentlichkeit zugänglich sein werden und auf die wir uns beziehen können und müssen. Damit wir nicht mehr sagen können, wir haben von nichts gewusst“, so Elisabeth Löffler.

„Wir danken Sozialministerin Brigitte Zarfl für dieses wichtige Zeichen anlässlich des Tages der Menschenrechte“, hält BIZEPS – Obmann Martin Ladstätter abschließend fest.

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