FPÖ – Belakowitsch: Streichen der besonderen Vermittlungsanweisung für Asylanten an die Landwirtschaft ist ein Skandal

ÖVP-Chef serviert seinem möglichen grünen Koalitionspartner eine weitere kleine Aussteuer für den Koalitionspakt

Wien (OTS) - „Dass die Vorgabe an das AMS 2019, Asylanten besonders an die Landwirtschaft zu vermitteln, gestrichen wird, ist ein ungeheuerlicher Skandal. Diese wurde nämlich mit der Neuregelung der Saisonier-Kontingente im Herbst 2018 noch unter freiheitlicher Regierungsbeteiligung vereinbart“, kritisierte heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch eine weitere Neuerung in den Förderrichtlinien des AMS-Verwaltungsrates für 2020.

„In diesem Fall dürfte sich der zukünftige Bundeskanzler gegenüber seinem Parteifreund und AMS-Vorstand Johannes Kopf nicht durchgesetzt haben und gleichzeitig serviert der ÖVP-Chef damit auch seinem möglichen grünen Koalitionspartner eine weitere kleine Aussteuer für den Koalitionspakt. Eine derartige Vorgangsweise zeigt aber ganz deutlich, dass der ÖVP und den Grünen Billigarbeitskräfte aus Bosnien und der Ukraine als Erntehelfer in Österreich willkommen sind. Gleichzeitig passt es Kurz und Kogler anscheinend auch ganz gut in ihr politisches Konzept, dass dann Asylanten weiterhin in der Mindestsicherungshängematte liegen bleiben können“, so Belakowitsch.

„Gerade in der Land- und Tourismuswirtschaft beklagen aber viele Bauern und Touristiker immer wieder, dass ihnen Arbeitskräfte fehlen. Nun aber diese Vorgabe an das AMS wieder rückgängig zu machen und dadurch noch mehr Asylanten in die Mindestsicherung zu befördern, ist sicher auch für die meisten Wähler nicht nachvollziehbar“, betonte Belakowitsch.

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