SPÖ-Lehrlingssprecher Köchl: Arbeitswillige, junge Menschen sollen arbeiten können

„Nach wie vor zu wenige Lehrlinge in Mangelberufen“

Wien (OTS/SK) - „Integrations- und arbeitswillige junge Menschen sollen hier arbeiten können“, sagte der Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordneter Klaus Köchl in seiner Antrittsrede als SPÖ-Lehrlingssprecher am Mittwoch in der Nationalratssitzung zum Thema AsylwerberInnen in Lehre. Es wird mit heutigem Tage für AsylwerberInnen, die sich bereits in einer Lehrausbildung befinden, möglich sein, eine begonnene Lehre abzuschließen, auch wenn ihr Asylantrag abgewiesen wurde, so Köchl. ****

Köchl erinnert an den verstorbenen ehemaligen sozialdemokratischen Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der es jungen AsylwerberInnen ermöglicht hatte, während ihres Aufenthalts als AsylwerberInnen eine Lehre zu absolvieren. „Die türkisblaue Regierung hat diesen Ansatz von Sozialminister Hundstorfer nicht verstanden“, so der SPÖ-Lehrlingssprecher.

„Wir brauchen in zahlreichen Mangelberufen wie Schlosser, Tischler und vielen weiteren dringend Lehrlinge. Jetzt gibt es junge Menschen, die diese Berufe erlernen wollen. Aber diesen wird - als Konsequenz aus dem Wirken der vormaligen türkis-blauen Regierung - gesagt, dass das nicht geht“, kritisierte Köchl. Daher muss noch mehr geschehen als dieser erste Schritt, der in Lehre befindlichen AsylwerberInnen ermöglicht, ihre Ausbildung abschließen zu können. „Es braucht weitere Schritte, um jungen, arbeitswilligen Menschen den Weg in die Arbeitswelt nicht zu verwehren“, appellierte SPÖ-Lehrlingssprecher Klaus Köchl abschließend. (Schluss) ls/pp/mp

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