Korosec: Die ältere Generation ist ein großer Schatz, keine große Belastung!

Seniorenbund-Präsidentin betont die großen gesellschaftlichen Leistungen der Generation 60+: „Die Politik muss unsere Bedürfnisse ernst nehmen!“

Wien (OTS) - Am 1. Jänner 2020 wird Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec den Vorsitz im Österreichischen Seniorenrat übernehmen, der jährlich gewechselt wird. Ein Herzensanliegen ist ihr ein Paradigmenwechsel beim vorherrschenden gesellschaftlichen Bild über die Seniorinnen und Senioren. „Denn dieses Bild über die Älteren ist falsch und unvollständig. Die Ältere Generation wird als Last angesehen – dabei wird vollkommen vergessen, was die Generation 60+ alles für die Gesellschaft leistet“, betont Ingrid Korosec. „Man denke nur an die Pflege von Angehörigen – die Hälfte der Pflegerinnen und Pfleger in den Familien ist selbst über 60 Jahre alt. Dazu kommen noch die Enkelbetreuung, die Vereinsarbeit oder das ehrenamtliche Engagement, das bei der Generation 60+ mit 57 Prozent von allen Altersgruppen am höchsten ist. Sogar die Übeb-80-Jährigen betätigen sich noch zu 20 Prozent freiwillig, was mich selbst auch positiv überrascht hat“, erklärt die Seniorenbund-Präsidentin. „Besondere Bescheidenheit ist nicht angebracht. Die ältere Generation ist zahlreich und gesellschaftlich wichtig“, fügt Ingrid Korosec hinzu.

„Wir sind eine vitale und aktive Generation mit 20 gewonnen Jahren“

Korosec pocht auf einen Paradigmenwechsel, was den Blick auf die Seniorinnen und Senioren angeht. „Die ältere Generation ist in erster Linie ein großer Schatz und keine große Belastung. Die Alten von heute und morgen sind nicht die Alten von gestern. Wir sind eine vitale und aktive Generation mit 20 gewonnen Jahren“, hebt sie hervor.

Zudem unterstreicht Ingrid Korosec die große wirtschaftliche und politische Bedeutung der Seniorinnen und Senioren. „Die ältere Generation hat Anspruch darauf, in das gesellschaftliche Leben miteinbezogen zu werden. Ihre Bedürfnisse sind mitzudenken, immerhin sind beinahe alle Lebensbereiche, nicht nur die klassischen Themen wie Pflege und Pensionen, auch eine Angelegenheit der Seniorinnen und Senioren. Außerdem ist es Tatsache, dass die Generation 60+ traditionell eine hohe Wahlbeteiligung aufweist und eine immer größer und wichtiger werdende politische Gruppe darstellt. Daher muss es für die Politik oberstes Gebot sein, auch die Bedürfnisse der Älteren entsprechend ernst zu nehmen“, unterstreicht Korosec.

Zuletzt bedankt sich Ingrid Korosec auch bei ihrem Kollegen, PVÖ-Präsident und derzeitigem Seniorenratsvorsitzenden, Dr. Peter Kostelka, für die konstruktive Zusammenarbeit, auf deren Fortsetzung im Interesse der Seniorinnen und Senioren sie sich freut.

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