hdgö-Evaluation – Drozda für eigenständiges Bundesmuseum, Neubau und Integration mit Heeresgeschichtlichem Museum

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda sieht den heute veröffentlichten Evaluierungsbericht zum „Haus der Geschichte“ als „wichtigen Wegweiser, wohin sich das Haus entwickeln soll“. „Es braucht ein eigenständiges Bundesmuseum mit wissenschaftlicher Unabhängigkeit, ausreichend Budget sowie einer Erweiterung der Fläche, vorzugsweise durch einen Neubau in Folge eines Architekturwettbewerbs.“ Wenn die ÖVP, „die das Projekt in der gemeinsamen Regierungszeit nicht sehr unterstützt hat“, nun die jahrelang umstrittene Finanzierung sicherstellen will, sei das erfreulich, so Drozda, der den ExpertInnen für ihre gründliche Evaluierungsarbeit dankt. ****

Was die organisatorische Ausrichtung betrifft, spricht sich der SPÖ-Kultursprecher für ein eigenständiges Bundesmuseum und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Museen aus – vor allem das Heeresgeschichtliche Museum, das zuletzt immer wieder in der Kritik gestanden ist, sollte hier mitgedacht und eine Integration der beiden Museen überlegt werden. Der notwendige Rahmen dafür sei die Umsetzung des Weißbuchs Bundesmuseen. „Auch im Weißbuch haben die ExpertInnen empfohlen, die Zusammenarbeit der Museen zu stärken. Eine Anbindung des hdgö an das Parlament wäre eher gegen die Ideen des Weißbuchs“, so Drozda.

„Was es braucht, ist wissenschaftliche Unabhängigkeit, eine gesicherte finanzielle Ausstattung, qualifiziertes Personal und genügend Ausstellungsfläche. Es wird Aufgabe der nächsten Bundesregierung sein, langfristig die Zukunft des Hauses zu sichern.“ (Schluss) bj/ah

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