NEOS Wien/Wiederkehr: Rechnungshof deckt chaotische Zustände bei Wiener Rettungsdiensten auf

Christoph Wiederkehr: „Politisches Versagen kann Menschenleben kosten!“

Wien (OTS) - Empört reagiert NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr auf den Rohbericht des Rechnungshofes über die Wiener Rettungsdienste, den der Kurier am Montag veröffentlicht hat: „Wie in vielen Bereichen des Gesundheitssystems sehen wir auch bei den Rettungsdiensten schlechte Planung und miserables politisches Management. Wenn innerhalb von zwei Jahren die durchschnittliche Wartezeit auf den Notarzt um zweieinhalb Minuten steigt, ist das ein Alarmzeichen – diese Minuten können Leben kosten!“ Dass Patientinnen und Patienten, die selbst für einen Rettungseinsatz aufkommen müssen, im Schnitt dafür 698 Euro und damit sieben (!) Mal so viel wie die Krankenkasse zahlen mussten, sei ebenfalls eine skandalöse Entwicklung, so Wiederkehr. Der NEOS Klubobmann fordert dringend Maßnahmen vonseiten der Politik: „Es geht nicht, dass wir in Wien ein derartiges Planungschaos in einem lebenswichtigen Bereich zulassen. Stadtrat Hacker ist dringend gefordert, das Rettungswesen auf neue Beine zu stellen. Ein erster Schritt wäre auch die Rücknahme des neuen Krankentransporte-Gesetzes, das nachweislich die Situation weiter verschärft hat. Wir NEOS haben genau davor gewarnt und als einzige Partei gegen diese Gesetzesnovelle gestimmt. Huschpfusch auf dem Rücken von kranken Menschen – das geht einfach nicht!“

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