Investitionen in die Gleichstellung von Frauen und Männern sind Investitionen in die Zukunft

Jahrestagung des Europäischen Sozialfonds in Österreich

Wien (OTS/BMASGK) - Am 5. Dezember fand in Wien die ESF Jahrestagung 2019 unter dem Titel “Gleiche Chancen für Frauen und Männer am Arbeitsmarkt” statt. Aktuell investiert der Europäische Sozialfonds (ESF) rund 60 Mio. € in innovative Projekte zur Geschlechtergleichstellung.****

Die Förderung der Gleichstellung ist weit mehr als nur „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ zu fordern. Denn Ungleichheiten basieren auf verschiedenen Gründen, wie der Berufswahl, dem Zugang zu Aus- und Weiterbildung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie mangelnde Lohntransparenz. Unternehmen sind sich nicht immer der positiven Effekte transparenter Gehaltssysteme und der Potenziale geschlechtsneutraler Betriebsstrukturen bewusst. Daher verfolgt der ESF einen unternehmensbezogenen Ansatz, um österreichische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter strukturell zu unterstützen.

Das gleichnamige Projekt „Gründen“ im Burgenland ist eine dieser Maßnahmen für Frauen. Die ESF Förderung greift werdenden Unternehmerinnen unter die Arme, unterstützt das unternehmerische Selbstverständnis und hat mit Workshops und Begleitung bereits einige erfolgreiche von Frauen geführte Unternehmen hervorgebracht. Darüber hinaus ist auch „female empowerment“ ein wichtiges Element in der ESF geförderten Unterstützung von Frauen. Das Mädchenzentrum Klagenfurt ist ein gutes Beispiel dafür, wie jungen Frauen dank kreativer Werkstätten gepaart mit psychotherapeutischen Beratungseinheiten, geholfen wird, nicht nur neues Selbstbewusstsein zu finden, sondern auch einen Schritt in den Arbeitsmarkt zu setzen.

Die Förderung der Erwerbsbeteiligung von Frauen ist ein Ziel der österreichischen Investitionen durch den Europäischen Sozialfonds; neben den Schwerpunkten Armutsbekämpfung und dem Ausbau von Bildungsangeboten. Derzeit läuft die Programmierung des neuen operationellen Programmes zur Umsetzung der ESF Mittel für die nächste Förderperiode 2021 bis 2027.

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