Bauernbund: Statt Populismus gemeinsam an Lösung für Biobauern arbeiten

Strasser: FPÖ führt unredliche Diskussion auf Kosten der Betroffenen

Wien (OTS) - "Es ist traurig, dass die FPÖ heute in einer Aussendung versucht, die Biobauern für parteitaktische Angriffe zu missbrauchen. Es geht jetzt darum, die aus den neuen Rahmenbedingungen für die Biobetriebe resultierenden Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Schuldzuweisungen oder persönliche Angriffe auf Politiker, wie sie die FPÖ jetzt vornimmt, helfen keinem einzigen Biobauern und sind daher zurückzuweisen. Dennoch möchte ich die FPÖ erinnern, dass für die Umsetzung der Bio-Verordnung und das Bio-Audit Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein verantwortlich war und nicht das Landwirtschaftsministerium. Dass es den Freiheitlichen nicht um die Interessen der Landwirte geht, haben sie zuletzt im Nationalrat mit ihren Anträgen zu den Themen Glyphosat und Tierschutz hinreichend bewiesen", stellt Bauernbund-Präsident Georg Strasser fest.

Das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium sowie Landwirtschaftskammer und Bio Austria haben Mitte November 2019 gemeinsam ausführlich darüber informiert, dass auf die heimischen Biobauern neue Rahmenbedingungen zukommen. Die Gründe dafür sind die neue, ab dem Jahr 2021 gültige EU-Bioverordnung und das Audit der EU-Kommission, das bestimmte Anpassungen, vor allem in der Weidehaltung, bereits ab 2020 notwendig macht. Ende November hat ein weiteres Gespräch mit den zuständigen Stellen in der EU-Kommission stattgefunden. Es verlief konstruktiv und die Stellungnahme Österreichs konnte dabei erläutert werden. In den nächsten Wochen wird das offizielle Antwortschreiben der Kommission erwartet, welches detailliertere und gesicherte Informationen zu den offenen Punkten beinhalten wird. Diese sollen dann möglichst rasch kommuniziert werden.

"Alle beteiligten Stellen stehen in laufendem Kontakt mit den Biobauern, informieren sie über die bisher vorliegenden Details und stehen selbstverständlich auch für weitere Auskünfte zur Verfügung. Populistische Aussendungen sind dabei nicht gerade hilfreich", so Strasser. (Schluss)

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