FP-Matiasek/Kossek: Grüne wollen Postsportplätze um jeden Preis verbauen und versiegeln

Sogenannte „Umweltpartei“ will Hernalser Grünoase zubetonieren

Wien (OTS) - Bei der gestrigen Hernalser Bezirksvertretung kam es zu einem regelrechten `Familienstreit´ zwischen den Stadtregierungsparteien SPÖ und Grüne. Denn sogar die SPÖ stellt sich – zumindest auf Bezirksebene – gegen die Pläne, den Hernalser Postsportplatz mit geplanten ca. eintausend Wohnungen zuzubetonieren. Die in der Vergangenheit von der FPÖ im Gemeinderat gestellten Anträge zur Erhaltung der Sportflächen und gegen die Verbauung wurden von SPÖ und Grünen abgelehnt, auf Bezirksebene stimmte die SPÖ allerdings mit der FPÖ. Dafür waren plötzlich die NEOS entgegen der eigenen Rathaus-Partei für eine Verbauung. „Gut ist, dass wir unseren Resolutionsantrag auf Bezirksebene letztendlich mit den Stimmen der ÖVP und SPÖ durchgebracht haben“, ist die Bezirksparteiobfrau und 2. Präsidentin des Wiener Landtages Veronika Matiasek zufrieden mit dem Teilerfolg, den die Bezirks-Freiheitlichen gestern errangen.

Die FPÖ wünscht sich, dass die Grünoase, auf der immerhin rund 900 Fussballsportler regelmäßig trainieren, erhalten bleibt und keine weiteren Umwidmungen erfolgen. „Abgesehen vom Verlust der Trainingsflächen für die Sportler und der grünen Lunge für die Anrainer wäre es ein Wahnsinn, hier tausend Wohnungen hinzustellen“, spricht der FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Kurt Kossek die mangelnde Infrastruktur im Grätzel an. In der Tat gäbe es weder ausreichend Schulen, Kindergärten oder Einkaufsmöglichkeiten für die tausenden neuen Bewohner, die die Grünen dort ansiedeln wollen. „Vom Verkehr gar nicht erst zu sprechen“, ergänzt Kossek.

Die FPÖ hofft, dass der Nutzungsvertrag zwischen dem Grundstückseigentümer, der Post, und dem Sportverein verlängert wird; der aktuelle Vertrag läuft bis 2023. „Es ist aber zu befürchten, dass Rot-Grün im Rathaus in der Zwischenzeit fleißig umwidmen, damit dann ab 2023 eine weitere Grünoase zubetoniert wird. Wir werden im Sinne der Anrainer weiter für den Erhalt der Sportflächen kämpfen“, so Matiasek abschließend.

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