Norbert Hofer: „Ehrenamtliche Tätigkeit als Rückgrat unserer Gesellschaft“

3. Nationalratspräsident sieht Politik als Rolle des Unterstützers

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Internationalen Tags des Ehrenamtes bedankt sich der 3. Nationalratspräsident Norbert Hofer bei den rund 46% der österreichischen Bevölkerung über 15 Jahren, die freiwillig tätig sind. Rund 28% leisten eine sogenannte formelle Freiwilligentätigkeit in Vereinen, Institutionen und Organisation, 31% leisten informelle Freiwilligentätigkeit oder engagieren sich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe. „Die ehrenamtliche Tätigkeit dieser Menschen ist ein Rückgrat unserer Gesellschaft. Die gegenseitige Hilfe und Unterstützung ist in Österreich tief verwurzelt und ein Umstand, auf den unser Land stolz sein kann. Ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen wären wesentliche Aufgaben im gesellschaftlichen Bereich kaum zu bewältigen“, erklärt Norbert Hofer.

Es sei die Aufgabe der Politik, die Freiwilligenarbeit weiter zu unterstützen. Hofer verweist in diesem Zusammenhang auf die Ausweitung der Vignettenbefreiung für Einsatzfahrzeuge, die im Rahmen seiner Zeit als Infrastrukturminister umgesetzt wurde. So können nun auch Fahrzeuge von Wasser-, Höhlen- und Bergrettung die Autobahnen und Schnellstraßen ohne Vignette benützen – und zwar auch ohne Blaulicht. Eine weitere in der letzten Gesetzgebungsperiode beschlossene Erleichterung betrifft Unternehmen, die Mitarbeiter bei Großschadensereignissen freistellen und ihnen aber das Gehalt fortzahlen. Diese Unternehmer können pro Tag 200 Euro pro Dienstnehmer als Pauschale als Rückvergütung beantragen.

Norbert Hofer will noch einen weitere Entlastung für Katastrophenhilfs- und Rettungsdienste umsetzen: „Es wäre vernünftig, wenn diese Organisationen die Mehrwertsteuer zurückbekommen, die beim Kauf von Gerätschaften anfällt, die sie im Einsatzfall benötigen.“

Die meisten Freiwilligen in Österreich engagieren sich laut des Freiwilligenberichts des Sozialministeriums übrigens im Bereich von „Sport und Bewegung“ (rund 576.000 Menschen), gefolgt von „Kunst, Kultur, Freizeit“ (432.000) sowie ex aequo „Kirche, Religion“, „Bürgerschaftliche Aktivitäten, Gemeinwesen“ und „Katastrophenhilfs-und Rettungsdienste“ (jeweils 360.000).

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