Österreichische Filmpreis-Gala 2020 wieder in Grafenegg

LH Mikl-Leitner: „Gute Partnerschaft“

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Zuge eines Pressegespräches in Wien wurden heute, Mittwoch, die Nominierungen zum Österreichischen Filmpreis 2020 bekanntgegeben. Die große Gala zur Verleihung der Preise wird am 30. Jänner 2020 in Grafenegg stattfinden. Damit ist die durch die Akademie des Österreichischen Films zum zehnten Mal ausgetragene Veranstaltung zum vierten Mal in Niederösterreich zu Gast.

„Die Erfolgsgeschichte Niederösterreichs ist auf das Engste mit der Kultur verbunden“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Rahmen des Pressegespräches und sprach etwa kulturelle „Leuchttürme“ wie Grafenegg, die Kunstmeile Krems oder den Kulturbezirk in St. Pölten, aber auch „die Vielfalt der Kultur in den Regionen“ an. Das Genre Film habe innerhalb dieser kulturellen Szenerie eine besondere Bedeutung, so Mikl-Leitner. Das Bundesland Niederösterreich unterstütze den Film nicht nur finanziell („12 der 56 zum Auswahlverfahren angemeldeten Filme sind in Niederösterreich finanziell unterstützt worden.“), sondern auch durch Beratung, verwies sie auf die „Lower Austrian Film Commission“, die besonders auch das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stelle. Sie freue sich sehr auf die Filmpreis-Gala in Grafenegg und über die „gute Partnerschaft“ mit der Akademie des Österreichischen Films, betonte sie.

Neben der niederösterreichischen Landeshauptfrau kamen im Zuge der Bekanntgabe der Nominierungen zu Wort: seitens der Akademie des Österreichischen Films Präsident Stefan Ruzowitzky, Obfrau Mercedes Echerer, Geschäftsführerin Marlene Ropac, Projektleiterin Alexandra Valent, Nachhaltigkeitsbeauftragte Antonia Prochaska sowie Vorstandsmitglied Andreas Kiendl, der die Bekanntgabe moderierte. Außerdem am Podium: Veronica Kaup-Hasler (Wiener Stadträtin für Kultur und Wissenschaft), Terese Indjein (Leiterin der Sektion für Kulturelle Auslandsbeziehungen im Außenministerium), Jürgen Meindl (Leiter der Sektion für Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt), Mariana Kühnel in Vertretung von Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer, Kathrin Zechner (Programmdirektorin ORF), Peter Schöber (Geschäftsführer ORF III), Maria Smodics-Neumann (Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKO Wien), Veit Heiduschka (Geschäftsführer VAM Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien), Gernot Schödl (Geschäftsführer VdFS Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden), Josef Kirchberger (Geschäftsführer ART for ART Theaterservice GmbH), Michael Stejskal (Geschäftsführer Filmladen Filmverleih) sowie Mirjam Unger, die für die Inszenierung der Gala verantwortlich zeichnet, und Valie Export, von der die Preisstatue stammt.

Insgesamt wurden 38 österreichische Filme plus 18 Kurzfilme zum Auswahlverfahren angemeldet. Aus diesen haben die derzeit 441 wahlberechtigten Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films in den letzten Wochen in einem geheimen, notariell überwachten Wahlverfahren die Nominierungen in 16 Preiskategorien ausgewählt – u. a. Kategorien wie etwa „bester Spielfilm“, „bestes Drehbuch“, „beste männliche Hauptrolle“ oder „beste weibliche Hauptrolle“. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums wird es eine neue, 17. Kategorie, geben:
„Publikumsstärkster Österreichischer Kinofilm“.

Der Film mit den meisten Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2020, nämlich zehn, ist „Little Joe“ unter der Regie von Jessica Hausner, sieben Nominierungen verzeichnet „Der Boden unter den Füßen“ von Maria Kreutzer, sechs Nominierungen gingen an „Joy“ und „Nevrland“. Die endgültigen Preisträger in allen Kategorien werden in den kommenden Wochen durch die Akademie-Mitglieder aus den Nominierungen gewählt. Das Endergebnis wird am 30. Jänner 2020 im Auditorium Grafenegg im Zuge einer großen Gala bekanntgegeben. Inszeniert wird die Veranstaltung durch Mirjam Unger, moderiert von der Schauspielerin Salka Weber gemeinsam mit Schauspieler und Regisseur Markus Schleinzer. Motto des Abends: „Green Film“. Zum runden Geburtstag der Akademie wird ihr Präsident, Regisseur und Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky, eine Jubiläumsrede halten.

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