Becher: „Regierungsversagen lässt Immo-Zeitbombe schneller ticken“

Wien (OTS/SK) - Mit einem dramatischen Appell wirbt SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher für ein Abfedern des absehbaren Sturzflugs des Immobilien-Markts. Die Oesterreichische Nationalbank warnt nun offiziell vor einer möglichen Überhitzung des Wohnungsmarkts. Anlass war die Vorstellung des Finanzmarktberichts am letzten Freitag. Der von der OeNB als Fundamentalpreisindex ausgewiesene Spekulationsaufschlag unterstreicht die spekulationsgetriebene Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt. ****

SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher: „Die Entwicklung ist brandgefährlich, war jedoch absehbar. Die Regierung Kurz hat es verabsäumt zu reagieren. Das Regierungsversagen lässt die Immo-Zeitbombe schneller ticken. Die Folgen der Immobilienblase werden Mieter und kleine Anleger zu tragen haben, die Organisatoren des Vorsorge-Spekulationswohnungs-Wesens haben ihre Schäflein hingegen längst im Trockenen.“

Als Lösung für das Problem regt Becher die Einführung flexibler Preisbegrenzungen an, wie sie im Vorschlag für das österreichische Universalmietrecht enthalten sind: „Dadurch ist eine sanfte Senkung der Immobilienpreise möglich und eigennutzende Jungfamilien hätten beim Kauf von Eigentumswohnungen wieder eine Chance, sich gegen Anleger durchzusetzen. Für Mieter würde der derzeitige Spekulationsaufschlag von 20 Prozent wegfallen. Die steigende Kaufkraft würde überdies die Konjunktur beleben.“ (Schluss) ls/wf/mp

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