NEOS zu Eurofighter: Millionenscheck an BZÖ-Politikerin ist seit dem U-Ausschuss bekannt

Bernhard: „Wir haben in unserem Bericht auf die Rolle von Frau Kaufmann-Bruckberger hingewiesen. Wir erwarten von der Justiz, dass unseren und neuen Hinweisen auch nachgegangen wird.“

Wien (OTS) - Erstaunt reagiert Michael Bernhard, NEOS-Fraktionsführer im Eurofighter-Untersuchungsausschuss, auf den heutigen FALTER-Bericht, wonach ein Whistleblower erneut schwere Vorwürfe gegen die ehemalige BZÖ-Politikerin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger erhebt und diesen Vorwürfen bis heute nicht nachgegangen wurde.

„Die Vorwürfe gegen Kaufmann-Bruckberger sind ja seit Langem bekannt“, sagt Bernhard. „Bereits in unserem Fraktionsbericht zum U-Ausschuss haben wir auf den Scheck, die 1,5-Millionen-Euro-Zahlung und auf die Verbindung zu Columbus hingewiesen. Befragen konnten wir Kaufmann-Bruckberger ja leider nicht, da sie der von uns initiierten Ladung ,aus Krankheitsgründen‘ zwei Mal nicht nachgekommen ist.“

Bernhard weiter: „Zum Zeitpunkt, als der Eurofighter-Untersuchungsausschuss wegen der Neuwahl vorzeitig abgedreht wurde, hieß es von Seiten der WKStA noch, dass die Echtheit des Schecks noch nicht bestätigt werden kann, man in der Causa aber ermittle – wir erwarten von der Justiz, dass das auch geschieht, dass unsere und die neuen Hinweise ernstgenommen und die notwendigen Kontoöffnungen rasch durchgeführt werden. Einen vierten Untersuchungsausschuss zur Causa Eurofighter wird es nicht geben. Die notwendige Aufklärung, wo die gut 180 Millionen Steuergeld als Schmiergeld gelandet sind, liegt jetzt ganz allein in der Verantwortung der Justiz. Wir haben unser Möglichstes dazu beigetragen und - unter anderem - auch auf den Millionen-Scheck an Frau Kaufmann-Bruckberger hingewiesen.“

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