Korosec ad Kostelka: PVÖ verbreitet Unwahrheiten statt seriöser Kritik

Seniorenbund-Präsidentin: „Auch der PVÖ hat eine anteilige Anpassung anstelle einer sofortigen Pensionserhöhung im ersten Jahr gefordert“

Wien (OTS) - „Die Aufgabe der Alterssicherungskommission besteht in einer seriösen mittel- und langfristigen Bewertung des gesetzlichen und auch des Beamtenpensionssystems. Daher ist sie gestern mit großer Mehrheit zu der Feststellung gelangt, dass eine sofortige Pensionserhöhung im ersten Jahr ohne eine Aliquotierung (also einer anteiligen Erhöhung; zum Beispiel die halbe Anpassung bei sechs Monaten Pensionsbezug) der Nachhaltigkeit des Pensionssystems zuwiderläuft. Nicht mehr und nicht weniger ist geschehen“, stellt Korosec fest.

Daher zeigt sich Ingrid Korosec von der Kritik von PVÖ-Präsident Peter Kostelka an den gestrigen Beschlüssen der Alterssicherungskommission sehr verwundert. „Es irritiert mich, dass der PVÖ hier Unwahrheiten verbreitet und wichtige Details offenbar bewusst ausspart. Anstatt zu versuchen, politisches Kleingeld zu wechseln, hätte ich seriöse Kritik erwartet, die alle Fakten beinhaltet“, sagt die Seniorenbund-Präsidentin.

„Ich möchte daher den Kollegen Kostelka daran erinnern, dass die Seniorenorganisationen – und damit ebenso der Pensionistenverband – im Österreichischen Seniorenrat die Abschaffung der Wartefrist mit gleichzeitiger Einführung einer Aliquotierung verlangt haben“, betont Korosec abschließend.

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