- 03.12.2019, 13:21:55
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498.000 Euro Spenden für „Licht ins Dunkel“-Auftakt und Aktionstag sowie 178.000 Euro für Unwetteropfer in Kärnten
Der ORF startete am ersten Adventwochenende die Spendensammelaktion für „Licht ins Dunkel“ sowie vom Unwetter betroffene Familien in Kärnten
Utl.: Der ORF startete am ersten Adventwochenende die
Spendensammelaktion für „Licht ins Dunkel“ sowie vom Unwetter
betroffene Familien in Kärnten =
Wien (OTS) - 498.000 Euro Spenden sind bereits nach dem ersten
Adventwochenende auf dem „Licht ins Dunkel“-Konto eingelangt plus
weitere 178.000 Euro, die über die „Licht ins Dunkel“-Soforthilfe
ausschließlich betroffenen Familien in den Kärntner Unwettergebieten
zu Gute kommen. Der ORF Kärnten machte bereits Samstag, den 30.
November 2019, zum Aktionstag und rief unter der
A1-Spendentelefonnummer 0800 664 24 12 und dem Stichwort „Unwetter
Kärnten“ zu Spenden auf.
Am Sonntag, dem 1. Dezember, wurde mit einer rund einstündigen
Live-Sendung um 16.00 Uhr in ORF 2 der diesjährige Auftakt der
Hilfskampagne – an dem auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen,
Schirmherr der Aktion, sowie ORF-Generaldirektor Dr. Alexander
Wrabetz teilnahmen – gefeiert. Am Montag, dem 2. Dezember, fand
bereits zum zwölften Mal ein „Aktionstag für ,Licht ins Dunkel‘“
statt und viele Sendungen des Tages – von „Guten Morgen Österreich“,
„Mittag in Österreich“ bis „Studio 2“, „Die Barbara Karlich Show“,
„konkret“, die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr, die „Seitenblicke“ und
„Die Promi-Millionenshow für ,Licht ins Dunkel‘“ – unterstützten die
Hilfsaktion.
Bundespräsident Van der Bellen: „Empathie und Mitfühlen können“
Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterstrich live im Studio
bei Barbara Stöckl und Peter Resetarits, dass „Licht ins Dunkel“ eine
wichtige „Plattform der Gemeinsamkeit“ sei, bei der „Empathie und
Mitfühlen können“ eine große Rolle spielen. Van der Bellen betonte
auch die Notwendigkeit von Sozialstaat und zivilgesellschaftlichem
Engagement: „Unser soziales Netz ist gut, aber es gibt auch Fälle, wo
es Lücken hat.“ Die Welt ändere sich sehr rasch, so der
Bundespräsident, und daher gäbe es Problemstellungen, für die keine
politischen Antworten umgesetzt seien. „Deswegen brauchen wir darüber
hinaus die zivilen Netze der Hilfsorganisationen, an die man sich
wenden kann, wenn der Staat – aus welchen Gründen auch immer – für
diesen konkreten Fall nicht ausreichend vorgesorgt hat.“
Zur Bedeutung des ORF-Friedenslichtes aus Bethlehem, das dem
Bundespräsidenten zum Abschluss und Höhepunkt der Sendung überreicht
wurde, meinte das Staatsoberhaupt: „Armut, hungernde Kinder oder
Gewalt auf der Straße – das ist Normalität im Krieg. Daher ist das
Mindeste, was wir brauchen, Frieden. Erst dann können wir uns um den
wichtigen Rest kümmern. Insofern ist Frieden die Voraussetzung für
ein gutes Leben.“
ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Das Wichtigste ist die Inklusion“
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz erklärte, warum „Licht ins
Dunkel“ in Zukunft auch das ganze Jahr über sichtbarer sein soll:
„Wir wollen zeigen, was mit dem Geld, das gesammelt wird, das ganze
Jahr wirklich geleistet wird. Diese wunderbaren Projekte, die
unterstützt werden, und Menschen, deren Lebenssituation wir positiv
beeinflussen können. Denn ich glaube, das Wichtigste ist über die
Spendenbereitschaft hinaus den Inklusionsgedanken mitzutransportieren
– zu zeigen, wie wichtig es ist, dass Menschen mit Behinderungen auch
eine Ausbildung bekommen und volle Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben haben. Dieses Bewusstsein wollen wir das ganze Jahr über
präsent halten.“
„Licht ins Dunkel“-Präsident Nekula: „Armutsgefährdete leben in
fragilem Gleichgewicht“
„Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula, der gleichfalls in der
Auftaktsendung live zu Gast war, unterstrich in seinem Statement die
Bedeutung des „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds. Nekula: „Es gibt
auch in Österreich ungefähr 320.000 Kinder und Jugendliche, die
armutsgefährdet sind. Und das ist ein sehr fragiles Gleichgewicht, in
dem da gelebt wird. Das kann durch ein kleines Ereignis sofort
kippen. Um da gezielt zu unterstützen und zu fördern, wenn oft das
Essen nicht mehr finanziert werden kann, wenn das Geld für Miete oder
Heizung fehlt, ist rasche Hilfe besonders wichtig.“
Der „Aktionstag für ,Licht ins Dunkel‘“ erreichte mit allen Sendungen
im ORF-Fernsehen 38 Prozent der Österreicher/innen
Insgesamt erreichte das ORF-Fernsehen am Aktionstag mit allen
Sendungen und Beiträgen zu „Licht ins Dunkel“ rund 2,8 Millionen
Österreicherinnen und Österreicher, das entspricht einem weitesten
Seherkreis von 38 Prozent der österreichischen Bevölkerung in
TV-Haushalten (Erw. 12+). „Die Promi-Millionenshow“ zugunsten von
„Licht ins Dunkel“ im Hauptabend von ORF 2 erreichte bis zu 765.000
Zuschauer/innen (durchschnittlich 638.000 Seher/innen) bei 22 Prozent
Marktanteil.
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