Erich Valentin (SPÖ) an Wiederkehr: Wien Energie investiert massiv in Ökostrom-Ausbau!

Keine Verluste, sondern lohnende Investitionen in Ökostrom!

Wien (OTS/SPW-K) - „Es handelt sich nicht um Verluste, sondern um äußerst lohnende Investitionen in saubere Energie – als pinke Jünger des Neoliberalismus und Partei der selbsternannten Wirtschaftsexperten sollten die NEOS das schon unterscheiden können“, stellt SP-Gemeinderat Erich Valentin, Umweltsprecher der SPÖ Wien, klar. Im Kampf gegen den Klimawandel muss massiv in die Umwandlung unseres Energiesystems – weg von fossilen, hin zu erneuerbaren – Energieträgern investiert werden. Genau das tut Wien Energie. Ähnlich wie beim Hausbau wird auch beim Kraftwerksbau zuerst investiert – und genauso wie man in einem Haus, das noch gebaut wird, nicht wohnen kann, wirft ein Kraftwerk im Bau logischerweise noch keine Gewinne ab“, so Valentin.

Keine Verluste sondern lohnendes Investment in Ökostrom-Zukunft

Wien Energie baut seit über einem Jahrzehnt seine Ökostromerzeugung gezielt aus, ein kleiner Teil betrifft auch Projekte außerhalb von Österreich. Seit 2007 wurden dabei von der Wien Energie-Tochter „Energy Eastern Europe“ zwölf Kleinwasserkraftwerke auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien errichtet. Diese produzieren derzeit rund 30.000 Megawattstunden Ökostrom pro Jahr, das entspricht der Stromversorgung von etwa 12.000 Haushalten. Alle Kraftwerke produzieren seit der Inbetriebnahme positive Cashflows. Auf Grund der exzellenten Wirtschaftlichkeit dieser Kraftwerke werden die Investitionskredite bereits bis 2025 vollständig an Wien Energie zurückgezahlt sein. Ab 2026 und bis zum Ende der Laufzeit in den nächsten Jahrzehnten sind beträchtliche finanzielle Rückflüsse aus diesen Ökokraftwerken zu erwarten.

Wien Energie investiert 500 Mio. in Ökoenergie bis 2023

Der städtische Energieversorger Wien Energie hat sich ganz klar dem Klimaschutz verpflichtet und investiert deshalb in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Euro in die Zukunft des Energiesystems. Ziel ist es, bis 2050 den CO2-Ausstoß bei der Energieerzeugung in Wien gegen Null zu reduzieren. Die Hälfte der Gesamtinvestitionen von Wien Energie, also rund 500 Millionen Euro, fließt bis 2023 in Energiewende-Projekte. Den Schwerpunkt bildet dabei die Photovoltaik, die besonders im Wiener Stadtgebiet massiv ausgebaut wird, gefolgt von Wind- und Wasserkraftprojekten mit Fokus auf die Ostregion Österreichs.

Saubere Wasserkraft statt Kohle-Smog

Wien Energie sieht in der Wasserkraft gerade in Regionen des ehemaligen Jugoslawien, wo die momentane Stromerzeugung enorm kohlelastig ist, und wo sich unter anderem deshalb Städte mit teilweise schlechterer Luftqualität als etwa Peking oder den meisten luftbedingten Sterbefällen befinden (etwa Tetovo oder Skopje in Mazedonien, Tuzla in Bosnien und Herzegovina), einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigeren Umwelt. „Der Klimawandel ist ein globales Problem und endet nicht an irgendwelchen Staatsgrenzen. Daher sind die Ökostrom-Investitionen von Wien Energie auch eine wertvolle Unterstützung für den Klimaschutz und die wirtschaftliche Kooperation in Südosteuropa“, so Valentin abschließend.

(sf)

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