NEOS Wien/Wiederkehr: StRH deckt Verluste bei ausländischen Kraftwerken der Stadt Wien auf

Wien (OTS) - "Warum hält sich die Stadt Wien Kleinwasserkraftwerke in Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina, die großteils Verluste produzieren?“, fragt sich NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr nach dem heute veröffentlichten Bericht des Stadtrechnungshofs Wien.

Die geprüfte Energy Eastern Europe Hydro Power GmbH (EEEHP) ist eine Tochterfirma der Wien Energie und fungiert wiederum selbst als Finanz- und Managementholding für drei Tochtergesellschaften, die 12 Kleinwasserkraftwerke in Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina betreiben. „Das Ganze ist leider nicht besonders lukrativ – ganz im Gegenteil, wie der Stadtrechnungshof heute aufgedeckt hat. Die EEEHP erwirtschaftet seit Jahren erhebliche Verluste und stand mit Ende 2017 mit einem Bilanzverlust von rund 11 Millionen Euro da. Wenn die Ergebnisse so fortgeschrieben werden, rechnet der Stadtrechnungshof eine Schuldentilgungsdauer von unglaublichen 40 Jahren vor. Wenn nun der Stadtrechnungshof anregt, Gespräche über die weitere strategische Ausrichtung der EEHP zu führen, dann sollten die Stadt Wien und die Wien Energie sich über die Sinnhaftigkeit und Zweckmäßigkeit ihrer Firmen und Investitionen schleunigst Gedanken machen. Geld in ausländischen Kleinwasserkraftwerken versickern zu lassen, kann dann wohl nicht im Sinne der Steuerzahlenden sein“, so Wiederkehr abschließend.

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