„Report“: SPÖ-Aufstand – abgesagt oder vertagt?

Am 3. Dezember um 21.05 Uhr in ORF 2; SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch zu Gast im Studio

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 3. Dezember 2019, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

SPÖ-Aufstand: Abgesagt oder vertagt?
Bis Freitagabend schienen die Tage von Pamela Rendi-Wagner als SPÖ-Parteichefin gezählt. Spitzenfunktionäre hielten sich mit ihrer Kritik nicht mehr zurück, Vertreterinnen und Vertreter der SPÖ-Basis demonstrierten vor der Parteizentrale, da einem Viertel der Parteimitarbeiter die Kündigung drohte. Nach einer Krisensitzung beim Wiener Bürgermeister ist alles anders. Die roten Länderchefs wollen vor den wichtigen Landtagswahlen im kommenden Jahr Ruhe, und ein Nachfolger für Rendi-Wagner ist nicht in Sicht. Der Aufstand dürfte aber nur aufgeschoben sein. Eva Maria Kaiser, Helga Lazar und Emanuel Liedl berichten.

Zur Lage der SPÖ ist Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch live zu Gast im Studio.

Trennung auf Raten
Auch wenn viele FPÖ-Spitzenfunktionäre das Kapitel Heinz-Christian Strache endgültig abschließen wollen, stockt dieser Trennungsprozess. Zuständig für den Parteiausschluss ist die Wiener Landespartei, die dafür wiederum ein Schiedsgericht eingesetzt hat. Entschieden ist aber noch nichts. Heinz-Christian Strache selbst wehrt sich gegen die neuerlichen Vorwürfe, Spesen unkorrekt abgerechnet zu haben, und hat offenbar wieder die Lust auf eine Rückkehr in die Politik entdeckt. Ein Bericht von Martin Pusch.

Verdammt zum Erfolg?
Nach knapp zwei Wochen türkis-grüner Koalitionsverhandlungen in 33 Untergruppen soll es jetzt ans Eingemachte gehen. Die politisch interessierte Öffentlichkeit fragt sich, wie lang noch verhandelt wird. Wo hakt es, wer bremst? Aber können es sich Grüne und Türkise überhaupt leisten zu scheitern? Was spricht eigentlich für oder gegen einen flotten türkis-grünen Countdown noch in diesem Jahr? Martina Schmidt hört sich für den „Report“ um.

Flüchtlingskrise
Muss sich die künftige Regierung auf eine große Fluchtbewegung vorbereiten, die die EU überfordern könnte? ORF-Korrespondent Jörg Winter hat beunruhigende Beobachtungen im Iran und in der Türkei gemacht. Millionen Afghanen sind im Iran unerwünscht – wer es schafft, flüchtet weiter in die Türkei. Afghanische Flüchtlinge verschärfen dort die angespannte Situation, weil die türkische Bevölkerung immer weniger bereit ist, Millionen syrische Flüchtlinge zu beherbergen. Auch deshalb werden die Drohungen von Präsident Erdogan Richtung EU lauter.

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