NEOS: Die Arbeiterkammer muss alle Arbeitnehmer gleich und fair vertreten – nicht nur SPÖ-Mitarbeiter

Gerald Loacker: „Wenn ein niederösterreichisches Unternehmen einen Mitarbeiterabbau ankündigt – würden die betroffenen Mitarbeiter ebenfalls Jobs bei der AK Niederösterreich finden?“

Wien (OTS) - Etwas erstaunt zeigt sich NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker über das Angebot der Arbeiterkammer Niederösterreich, gekündigte Mitarbeiter_innen der Bundes-SPÖ zu übernehmen: „So sehr es mich freut, dass sich die SPÖ bemüht, Stellen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sie abbauen muss, zu finden, drängt sich doch die Frage auf: Würde die AK ebenso handeln, wenn andere Parteien oder Unternehmen Kündigungen vornehmen? Wenn ein niederösterreichisches Unternehmen einen Mitarbeiterabbau ankündigt – würden diese Mitarbeiter ebenfalls Jobs bei der Arbeiterkammer Niederösterreich finden? Wohl eher nicht.“

„Bereits nach dem Ausscheiden der SPÖ aus der Bundesregierung 2017 sind die Personalzahlen der Kammer gestiegen. Es zeigt sich leider wieder einmal: Die Arbeiterkammer behandelt nicht all ihre Mitglieder gleich, manche sind eben gleicher – und die AK versteht offenbar als Vorfeldorganisation der SPÖ. Arbeiter und Angestellte, die nicht das Privileg haben für die SPÖ gearbeitet zu haben und die Kammer mit ihren Zwangsbeiträgen finanzieren, sind AK-Mitglieder zweiter Klasse. Zeit ihnen zu ermöglichen, auszutreten, wenn der Service eindeutig nicht passt.“

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001