Wölbitsch/Olischar: Wiens kulturelles Erbe vor Rot-Grün schützen

Neue Volkspartei Wien beruft Sondergemeinderat zu Heumarkt-Projekt ein – Retten, was noch zu retten ist

Wien (OTS) - „Wenn das Heumarkt-Projekt wie geplant umgesetzt wird, droht die Aberkennung des Welterbestatus“, begründen Stadtrat Markus Wölbitsch und Klubobfrau Elisabeth Olischar die Einberufung eines Sondersitzung des Gemeinderats. Unter dem Thema „Wiens kulturelles Erbe vor Rot-Grün schützen“ soll Bürgermeister Ludwig Rede und Antwort stehen, warum die Stadtregierung weitere Schritte wie die Baureifgestaltung vorantreibt.

Bereits am Montag wird die Baureifgestaltung in einem Ausschuss diskutiert. Die neue Volkspartei Wien bringt dazu einen Absetzungsantrag ein. „Das rot-grüne Vorgehen ist eine Missachtung der laufenden Verhandlungen mit UNESCO und ICOMOS. Rot-Grün will die Baureifgestaltung durchboxen“, so Markus Wölbitsch. „Dieses Vorgehen der Stadtregierung zeigt einmal mehr, dass der Erhalt des Welterbes unserer Stadt bei ihr eine untergeordnete Rolle spielt. Im Sondergemeinderat machen wir daher das Heumarkt-Projekt zum Thema, weil es zu wichtig ist, um es von Rot-Grün unter den Tisch fallen zu lassen. Vor allem die SPÖ braucht nicht glauben, dass wir das Thema vergessen haben.“

„Mit dem Absetzungsantrag und dem Sondergemeinderat schöpft die Volkspartei alle Mittel aus, um Rot-Grün zur Einsicht zu bewegen. Im Sondergemeinderat erwarten wir konkrete Antworten, warum die Stadtregierung einerseits eine zweijährige Nachdenkpause ankündigt, andererseits aber das Projekt vorantreibt“, so Elisabeth Olischar. Der Sondergemeinderat muss noch im Dezember von der Stadtregierung angesetzt werden. Inhaltlich soll es nicht nur um den Erhalt der bestehenden Wiener Welterbestätten gehen, sondern auch um die potentielle Erweiterung um das welterbetaugliche Otto-Wagner-Areal. Die Stadt Wien wird einmal mehr aufgefordert, das einzigartige Ensemble als weitere UNESCO-Welterbestätte zu nominieren.

„Klar ist“, so Wölbitsch und Olischar: „Das Bauprojekt am Heumarkt ist in der vorliegenden Form mit dem Weltkulturerbe nicht vereinbar und darf nicht realisiert werden! Die Stadtregierung muss deshalb den Forderungen von UNESCO und ICOMOS vollständig nachkommen. Wir wollen retten, was noch zu retten ist!“

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