Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten – Die Preisträger 2019

IoT40 Systems GmbH, hex GmbH, Humanomed IT Solutions GmbH und CISC Semiconductor GmbH sind die Sieger.

Wir gratulieren den nominierten und prämierten Unternehmen herzlich! Jedes Jahr aufs Neue überrascht uns das Innovationspotential, das in den Kärntner Unternehmen steckt", 
Sandra Venus und Erhard Juritsch, KWF Vorstand
Kärnten hat sich in den letzten Jahren zu einem europa- und auch weltweit bedeutenden Hochtechnologieland mit einer europaweit beachtlichen Quote im Bereich von Forschung und Entwicklung entwickelt. Wir arbeiten seitens der Landesregierung und eng verbunden mit Sozialpartnern, Wirtschafts- und Industrieunternehmen daran, Kärnten im match der global player, insbesondere was Forschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien wie Mikroelektronik, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz betrifft, international als Vorreiter zu positionieren und sichtbar zu machen. Durch die in Kärnten ansässigen und miteinander kooperierenden Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren verfügen wir auf diesem Gebiet über Weltklassekompetenzen
Landeshauptmann Peter Kaiser

Klagenfurt (OTS) - Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung wurden am 28. November 2019 die begehrten Preise von Landeshauptmann Peter Kaiser sowie KWF Vorstand Sandra Venus und Erhard Juritsch überreicht.

Der Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten wird vom KWF Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds seit 2004 im Auftrag des Landes organisiert und durchgeführt. Ausgezeichnet werden abgeschlossene Entwicklungen von Unternehmen, die zu neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen geführt haben und am Markt bereits im Einsatz sind.

In der Kategorie Kleinstunternehmen gewann die IoT40 Systems GmbH aus Klagenfurt mit dem Projekt "Bee-O-Meter". Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt im Bereich der Entwicklung von IoT- (Internet of Things) und AI- (Artificial Intelligence)gestützten Softwarelösungen auf Basis der selbst entwickelten Software "Caberra". Das prämierte Projektvorhaben "Bee-O-Meter" ist ein innovativer Cloud-Service, der die ökologische Reinheit unserer Umwelt mit Hilfe von Bienenvölkern misst. Das Messkriterium ist die Bienen-Verlustrate, die sich aus den gezählten Bienenausflügen und -rückflügen in den Bienenstock ergibt. Der "Bee-O-Meter" unterstützt den Imker, erkennt und lokalisiert auch Umweltveränderungen wie Pestizideinsätze und andere Umweltverschmutzungen, die den Bienen und damit auch den Menschen schaden.

Im Segment KMU Klein- und Mittelunternehmen konnte die ebenfalls in Klagenfurt ansässige hex GmbH mit dem Projekt "hex.ai - Optimierungsalgorithmen für die Lokumlaufplanung" die siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Birgit Tauber (FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) überzeugen. Hex entwickelt maßgeschneiderte Softwarelösungen, basierend auf innovativen Algorithmen zur Optimierung von komplexen Entscheidungsprozessen in der Produktions-, Lager-, Transport- und Personallogistik. Das prämierte Projekt wurde speziell für die Rail Cargo Austria mit dem Ziel einer datenbasierten, automatisierten und intelligenten Lokumlaufplanung entwickelt, um Stehzeiten und Leerfahrten der Triebfahrzeuge und deren Belastung für die Umwelt zu reduzieren.

Mit dem Projekt "ebody - das mobile Krankenhausinformationssystem" wusste die Humanomed IT Solutions GmbH in der Kategorie Großunternehmen zu überzeugen. Die Klagenfurter Humanomed als Betreiber von Gesundheitseinrichtungen (Humanomed Zentrum Althofen, Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt und Privatklinik Villach) entwickelt und betreibt seit Juni 2013 mit der Tochterunternehmung Humanomed IT Solutions GmbH Softwarelösungen für den Gesundheitsmarkt. Dabei stellt die Forcierung der Digitalisierungsprozesse in allen Humanomed-Häusern ein zentrales Ziel dar. "Ebody" ist eine webbasierte, mobil einsetzbare Softwarelösung, die die Bereiche Medizin, Pflege und Verwaltung miteinander vernetzt. Ein zentrales Element dabei ist die elektronische Patientenakte.

Der Spezialpreis war heuer dem Thema "Kooperation als Schlüssel - Gemeinsam mehr bewegen für den Kärntner Innovationsraum" gewidmet. Die CISC Semiconductor GmbH erhielt mit dem Projekt "COYERO - Connecting Services - Empowering Mobility" von der Jury die meisten Punkte. CISC ist ein international ausgerichtes und mehrfach ausgezeichnetes Unternehmen aus dem Klagenfurter Lakeside Park. Die Kernkompetenzen reichen von Systemdesign, -modellierung und -simulation über Verifikation bis zur Optimierung heterogener eingebetteter mikroelektronischer Systeme. "COYERO" ist eine Technologieplattform, die es erlaubt, "Services" unterschiedlicher Anbieter sehr einfach und anonymisiert zu neuen Geschäftsmodellen zu verbinden. Anwendungen wie multimodale Mobilitätslösungen oder das Ausstellen von Tickets und Vouchern von Dritten für die Benutzung von Services im Rahmen von Bonus- und Werbesystemen werden dadurch möglich. "COYERO" wurde mit Partnern aus dem universitären Bereich, mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und potentiellen Endanwendern entwickelt. Der Wissenschaftsnachwuchs wurde via Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen miteinbezogen.

Für die Teilnahme am "Staatspreis Innovation" des BMDW - die Verleihung erfolgt am 9. Juni 2020 in Wien - wurden seitens der Jury die IoT40 Systems GmbH, die hex GmbH (beide aus Klagenfurt) und die T.I.P.S. Messtechnik GmbH aus Villach nominiert. Für die Teilnahme am Sonderpreis "ECONOVIUS" wurde die Messfeld GmbH aus Klagenfurt vorgeschlagen, für den Sonderpreis "VERENA powered by Verbund" abermals die hex GmbH.

"Wir gratulieren den nominierten und prämierten Unternehmen herzlich! Jedes Jahr aufs Neue überrascht uns das Innovationspotential, das in den Kärntner Unternehmen steckt", so KWF Vorstand Sandra Venus und Erhard Juritsch.

"Kärnten hat sich in den letzten Jahren zu einem europa- und auch weltweit bedeutenden Hochtechnologieland mit einer europaweit beachtlichen Quote im Bereich von Forschung und Entwicklung entwickelt. Wir arbeiten seitens der Landesregierung und eng verbunden mit Sozialpartnern, Wirtschafts- und Industrieunternehmen daran, Kärnten im match der global player, insbesondere was Forschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien wie Mikroelektronik, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz betrifft, international als Vorreiter zu positionieren und sichtbar zu machen. Durch die in Kärnten ansässigen und miteinander kooperierenden Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren verfügen wir auf diesem Gebiet über Weltklassekompetenzen", so Landeshauptmann Peter Kaiser.

Alle Details zu den Siegern und Nominierten auf www.kwf.at/innovationspreis

Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten 2019 - Die Preisträger
Alle Details zu den Siegern und Nominierten

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