Das Ende der Polizei-Pferde

Tierschützer*innen im ganzen Land atmen auf. Innenminister Peschorn beendet Kickls Pläne einer berittenen Polizeieinheit.

Pferde gehören weder in die Stadt noch zur Polizei.
Georg Prinz

Wien (OTS) - Vor nicht einmal zwei Jahren gab der damalige Innenminister Herbert Kickl bekannt, eine berittene Polizei-Pferdestaffel aus dem Boden stampfen zu wollen. Sofort reagierte der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN mit regelmäßigen Demonstrationen vor dem Innenministerium in Wien. Eine vom VGT ins Leben gerufene Petition erreichte 13 000 Unterstützer*innen. Jetzt hat der Spuk ein Ende, laut Medienberichten beendet Innenminister Peschorn mit sofortiger Wirkung das Projekt seines Vorgängers.

VGT-Campaigner Georg Prinz zeigt sich überaus erfreut: „Pferde gehören weder in die Stadt noch zur Polizei. Eines sollte mittlerweile allen klar sein: Eine Millionenmetropole wie Wien ist nicht der natürliche Lebensraum eines Pferdes. Zudem ist und bleibt das Pferd ein Fluchttier, die Gefahren im Polizeidienst wären sowohl für Mensch als auch Tier unvorhersehbar gewesen. Aus Tierschutzsicht ist der Beschluss von Innenminister Peschorn ein riesiger Erfolg.“

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Georg Prinz
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