SPÖ-Sicherheitssprecher Einwallner fordert Aufklärung und Konsequenzen im „Polizei-Notruf-Skandal“

Wien (OTS) - „Volle Aufklärung“ verlangt SPÖ-Sicherheitssprecher Reinhold Einwallner in dem vom „Falter“ aufgedeckten Notruf-Skandal. Ein Tonband dokumentiert, wie der steirische Landespolizeidirektor-Stellvertreter einen Kollegen minutenlang bedroht und beschimpft, weil der ihn am Telefon nicht sofort erkennt. „Ein derartiges Verhalten eines Vorgesetzten einem Mitarbeiter gegenüber ist nicht duldbar, es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen hier folgen“, so Einwallner, der den Vorfall auch mittels parlamentarischer Anfrage an Innenminister Peschorn aufklären will. ****

„Die tausenden Polizistinnen und Polizisten im Land haben sich nicht verdient, dass hochrangige Polizeivertreter mit derartigem Verhalten einen ganzen Berufsstand in Verruf bringen“, sagt Einwallner.

„Die PolizistInnen leisten täglich harte Arbeit für unsere Sicherheit, wenn sich ein Vorgesetzter so benimmt, kann das nicht ohne Konsequenzen bleiben. Ich will wissen, was der Innenminister zu tun gedenkt und erwarte eine Stellungnahme. Es stellt sich unter anderem auch die Frage, warum der Notruf minutenlang durch dieses unduldbare Verhalten blockiert wurde“, so Einwallner. (Schluss) sl

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