20 Jahre AkutBetreuungWien (ABW)

Festakt im Wiener Rathaus

Wien (OTS/RK) - Am 25.11.2019 fand im Wiener Rathaus der Festakt zu „20 Jahre AkutBetreuungWien“ statt. Im Jahr 1999 entstand diese Initiative aus der Erkenntnis einer Dienstreise nach Israel, wo bereits zum damaligen Zeitpunkt traumatisierte Menschen aktiv betreut und umfassende Hilfestellung bekommen haben. Seit dieser Zeit im Bereich der Magistratsdirektion für Krisenmanagement angesiedelt, zählt die Betreuung durch die 65 MitarbeiterInnen der Akutbetreuung Wien (ABW) zu den Fixpunkten im Einsatzgeschehen, wann immer Betroffene und Einsatzkräfte Unterstützung brauchen.

Ehrengäste der Jubiläumsveranstaltung waren Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner, Landtagspräsidenten Ernst Woller, Magistratsdirektor-Stv. Mag. Wolfgang Müller, Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Pürstl, der stellvertretende Militärkommandant Oberst Gerhard Skalvy, die Leiterin des Präsidialbüros Dr. Cordula Gottwald sowie DienststellenleiterInnen der Stadt Wien und zahlreiche VertreterInnen der Blaulichtorganisationen, die mit der AkutBetreuungWien in Kontakt stehen.

Landtagspräsident Ernst Woller betonte in seiner Festrede, dass die Lebensqualität in Wien in der Inklusion besteht, dass hier nicht auf die vergessen wird, die Hilfe benötigen. Gerade so ein Festakt bietet die Möglichkeit, die Leistungen, die oft im Hintergrund ablaufen, stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu bringen.

Bereichsdirektor und Magistratsdirektor-Stellvertreter Mag. Wolfgang Müller würdigte vor allem den wertvollen Beitrag, den die MitarbeiterInnen der ABW jeden Tag für die Bevölkerung leisten. Neben der professionellen Ausbildung der MitarbeiterInnen stehen sie bei jährlich rund 600 Ereignissen rund um die Uhr im Einsatz. Die Tätigkeit werde meistens als zweite Aufgabe neben dem Hauptjob erfüllt.

Die Auszeichnung der langjährigen MitarbeiterInnen bildete den würdigen Rahmen für diese Veranstaltung.

Über die AkutbetreuungWien (ABW)

Die AkutBetreuungWien (ABW) besteht aus speziell ausgebildeten psychosozialen Fachkräften. Diese betreuen Betroffene, Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Augenzeuginnen und Augenzeugen in den ersten Stunden nach einem außergewöhnlich belastenden Ereignis vor Ort.

Die Alarmierung der ABW erfolgt aus­schließ­lich über die Leitstelle der Berufsrettung Wien. Ausschlaggebend für den Einsatz ist nicht die Anzahl der betroffenen Personen, sondern der Schweregrad der möglichen Traumatisierung. Neben der Polizei und der Wiener Berufsfeuerwehr können auch Blaulichtorganisationen die Dienste der ABW über die Leitstelle der Berufsrettung anfordern. Die Dienste der ABW werden im Zuge eines Einsatzes unentgeltlich angeboten.

Derzeit stehen mehr als 60 Einsatzkräfte zur Verfügung. Die ABW versteht ihre Tätigkeit als präventive Maßnahme gegen Folgeerkrankungen wie posttraumatische Belastungsstörungen, Suchterkrankungen oder Depressionen.

Rückfragen & Kontakt:

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Mediensprecherin Büro des Ersten Präsidenten des Wiener Landtages
+43 1 4000 81134
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Mag. Andrea Leitner
Mediensprecherin des Magistratsdirektors der Stadt Wien
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Mag. Kurt Wurscher
MD-Geschäftsbereich Organisation und Sicherheit
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