Gesellschaftspolitik für Generationen: Wichtige Klimaschutzmaßnahmen und 140 neue Pflichtschulklassen in Wien

Budgetvoranschlag 2020: Hochwasserschutz und Abwasserentsorgung auf Top-Niveau - 4.000 neue Gemeindewohnungen auf Schiene

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien ist Top im Kampf gegen die Klimakrise. Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt gibt es ein eigenes Klimabudget. 940 Mio. Euro stehen dabei für Maßnahmen zur Verfügung, die aktiv zum Klimaschutz beitragen“, so der Vorsitzende des SPÖ-Rathauklubs Gemeinderat Josef Taucher. Neben aktivem Klimaschutz setzt die Stadt Wien auch eine Vielzahl von Klima-Anpassungsmaßnahmen.

So investiert Wien Kanal im Jahr 2020 in die Sanierung und Erweiterung des Kanalnetzes und die Errichtung des Speicherbeckens Gelbe Haide in Liesing rund 40 Millionen Euro. In diesem werden bei klimawandelbedingten Starkregenereignissen bis zu 10 Mio. Liter Regenwasser zwischengespeichert und damit Überflutungen verhindert. Die Wassermassen werden an die ebswien Hauptkläranlage weitergeleitet. Diese wird im nächsten Jahr energieautark, denn das innovative Projekt EOS, bei dem aus Klärschlamm künftig saubere Energie gewonnen wird, wird 2020 fertiggestellt. Das 250-Mio.-Euro-Vorzeigeprojekt liegt im Zeit- und Kostenplan. In den Hochwasserschutz investiert die Stadt Wien im kommenden Jahr rund 9 Mio. Euro. „Das ist sozialdemokratische Gesellschaftspolitik für die Menschen in Wien“, so Taucher.

Zwtl.: 4.000 neue Gemeindewohnungen – viel Grünraum inbegriffen=

„Die WienerInnen können, wie angekündigt, mit rund 4.000 neuen Gemeindewohnungen rechnen, die bis Ende 2020 auf den Weg gebracht werden. Die Planung der Projekte wird mit großer Sorgfalt und unter Einbeziehung der AnrainerInnen durchgeführt. Für die weiter fortgeschrittenen Projekte sind Gesamtbaukosten in Höhe von ca. 180 Mio. Euro eingeplant“, so Wiener Wohnbauausschussvorsitzende und SPÖ-Gemeinderätin Waltraud Karner-Kremser. Leistbarer Wohnbau für die Wienerinnen und Wiener ist also weiterhin ein großes sozialdemokratisches Anliegen. Die SPÖ-Gemeinderätin betont, „wir schauen darauf, dass sich die Menschen außer der Miete mit ihrem Einkommen auch noch etwas anderes leisten können.“ Denn das ist in vielen anderen Metropolen nicht der Fall.

„Die Stadtplanung- und Entwicklung liefert zudem in vielen Bereichen die Grundlagen für leistbaren Wohnraum“, hält SPÖ-Gemeinderat und Planungssprecher Gerhard Kubik fest. „Klimaschutz spielt gerade hier eine gewaltige Rolle. Wir achten auf ökologische Standards. Fassadenbegrünung und viel Grünraum gehen mit neuen leistbaren Wohnungen einher. Denn Wohnen heißt, sich wohlfühlen können.“ Kubik spricht auch über die Wichtigkeit des Öffi-Ausbaus. „Wohnraum braucht gute Anbindungen. Die Menschen verzichten dort aufs Auto, wo eine sehr gute Anbindung besteht. Das trägt ebenso zum Klimaschutz bei.“

Zwtl.: 167 Mio. Euro für neue Bildungsinfrastruktur - 140 neue Pflichtschulklassen bis Herbst 2020=

Wien hat rund um das 30-jährige Jubiläum der Kinderrechtskonvention gezeigt: Wien ist die Stadt der Kinderrechte. „Jedes Kind hat das Recht auf bestmögliche Entwicklungschancen“, betont SPÖ-Gemeinderätin und Bildungsausschussvorsitzende Nicole Berger-Krotsch. Auch im Jahr 2020 werden in Wien wieder moderne Lernräume geschaffen. Der Voranschlag 2020 im Bereich der Wiener Schulen umfasst insgesamt 167 Mio. Euro für neue Bildungsinfrastruktur. In Summe werden im Herbst 2020 rund 140 neue Pflichtschulklassen fertig sein.

Das Bildungsangebot in Wien war auch ganz großes Thema bei der Werkstadt Junges Wien, dem größten Beteiligungsprojekt für Kinder und Jugendliche in der Geschichte der Stadt. Die Ergebnisse der Werkstadt Junges Wien bilden die Basis für die erste Wiener Kinder- und Jugendstrategie, die im Frühjahr 2020 im Gemeinderat beschlossen werden soll. „Mit der Kinder- und Jugendstrategie möchte ich Wien zur kinder- und jugendfreundlichsten Stadt machen“, so Berger-Krotsch.

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