Nachgefragt zum MUTTER ERDE-Schwerpunkt: „WELTjournal“ über „Rindfleisch aus Südamerika – begehrt und umstritten“

Am 27. November ab 22.30 Uhr in ORF 2, danach „WELTjournal +: „Buntes Gift – Umweltkiller Kleidung“ und „Erin Brockovich“

Wien (OTS) - In der Woche vor der Weltklimakonferenz in Madrid widmet sich der ORF nach der multimedialen MUTTER ERDE-Schwerpunktwoche „Verwenden statt verschwenden“ im Juni 2019 von Samstag, dem 23., bis Freitag, den 29. November, erneut der Frage nach den Folgen unseres Konsums für den Planeten. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – zeigt dazu am Mittwoch, dem 27. November 2019, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Rindfleisch aus Südamerika – begehrt und umstritten“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Buntes Gift – Umweltkiller Kleidung“. Um 23.50 Uhr folgt mit „Erin Brockovich“ die wahre Geschichte der Umweltaktivistin mit Julia Roberts in der Oscar-gekrönten Titelrolle.

WELTjournal: „Rindfleisch aus Südamerika – begehrt und umstritten“

Angesichts der Klimakrise ist Fleischessen im Allgemeinen und der Genuss von argentinischen Steaks im Besonderen in Verruf geraten. Die verheerenden Brände am Amazonas diesen Sommer haben die Welt in Alarm versetzt. Zur Schaffung von Weideflächen werden Urwälder zerstört und die Bevölkerung vertrieben. Die Rodung am Amazonas begünstigt die Klimaerwärmung, das hat negative Folgen für den ganzen Planeten. Mit dem geplanten Freihandelsabkommen Mercosur zwischen der EU und den südamerikanischen Ländern Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay steigen die Befürchtungen von Umweltschützerinnen und Umweltschützern, die klimaschädliche Fleischindustrie könnte noch weiter angekurbelt werden. Europas Landwirtschaft fürchtet die Konkurrenz des meist hochwertigen Rindfleischs aus Südamerika. „WELTjournal“-Reporterin Julieta Rudich stammt selbst aus Uruguay, wo die Menschen mehr Rindfleisch essen als anderswo auf der Welt. Anhand der Fleischproduktion in den Mercosur-Staaten geht sie der Frage nach, welche Vor- und Nachteile diese größte Freihandelszone der Welt für Mensch und Umwelt mit sich bringen würde.

WELTjournal +: „Buntes Gift – Umweltkiller Kleidung“

Nach der Erdölindustrie ist die Textilindustrie der zweitgrößte Umweltverschmutzer weltweit. Fast 90 Prozent unserer Kleidung werden in Asien produziert, oft unter fragwürdigen Bedingungen, mit schweren Folgen für Mensch und Umwelt. Die Textilindustrie profitiert von den mangelhaften Umweltschutzauflagen in Ländern wie Indien, China oder Bangladesch. Die Chemikalien, die bei der Textil-Herstellung verwendet werden, werden oft ungeklärt in Flüsse geleitet, aus denen die Menschen ihr Wasser beziehen. Viele Flüsse gleichen giftigen Kloaken, sauberes Trinkwasser wird zur Mangelware. „WELTjournal +“ zeigt die preisgekrönte Dokumentation „River Blue“, deren schockierende Bilder das immense Ausmaß der Zerstörung offenlegen:
Menschen, die in völlig verseuchten Landstrichen arbeiten und leben müssen, purpurrote Flüsse, in denen kein einziger Fisch mehr schwimmt, vergiftet auf Jahrzehnte hinaus. Eindrücklich wird klar, dass ein Umdenken bei Produzentinnen und Produzenten sowie Konsumentinnen und Konsumenten gleichermaßen stattfinden muss.

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