Heinisch-Hosek zu Handels-KV: Mindestlohn von 1.700 Euro ist wichtiger Erfolg der GewerkschafterInnen

SPÖ will Lohnschere rasch schließen

Wien (OTS/SK) - Von einem „guten Ergebnis“ bei den Kollektivvertragsverhandlungen im Handel spricht SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. Besonders die stärkere Anhebung der unteren Einkommensgruppen und der Mindestlohn von 1.700 Euro im neuen Handels-Kollektivvertrag sind ein wichtiger Erfolg der GewerkschafterInnen. Davon profitieren sehr viele Frauen, so Heinisch-Hosek. ****

Ab 1. Jänner 2020 gibt es bei den ersten drei Gehaltsgruppen ein Plus von 2,5 Prozent, bei höherer Bezahlung beträgt das Plus 2,2 Prozent. Das Mindestgehalt für Vollzeitangestellte steigt im neuen Kollektivvertrag von 1.677 auf 1.714 Euro brutto.

Die SPÖ will die Lohnschere zwischen Frauen und Männern rasch schließen. Wichtige Maßnahmen dafür sind ein kollektivvertraglicher Mindestlohn für alle Branchen von 1.700 Euro steuerfrei, ein Lohngesetz nach dem Vorbild Islands, 50 Prozent der AMS-Mittel für Frauen und ein Rechtsanspruch auf den Wechsel von Teilzeit auf Vollzeit sowie ein Rechtsanspruch auf einen ganztägigen kostenfreien Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr. „Frauen müssen von ihrem Einkommen leben können. Dafür kämpfen wir“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) sc

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