ASFINAG: Projekt „Autobahn als Sensor“ wurde für Staatspreis Mobilität nominiert

Hohe Auszeichnung für Testregion auf A 2 Südautobahn von Laßnitzhöhe bis Graz-West

Wien (OTS) - Tolle Auszeichnung für Alp.Lab und ASFINAG: Das gemeinschaftliche Projekt „Autobahn als Sensor“ mit der Testregion der A 2 Südautobahn von Laßnitzhöhe bis zum Knoten Graz-West wurde für den Staatspreis Mobilität nominiert. Die Nominierung allein ist bereits eine besondere Anerkennung, weil der Staatspreis den höchsten Preis darstellt, den das Verkehrsministerium vergeben kann.

Der Preis kann in vier Kategorien gewonnen werden. Die ASFINAG und Alp.Lab sind in der Kategorie „Betreiben, Nutzen, Lernen“ im Rennen. Ziel der Testregion ist es, automatisiertes Fahren weiterzuentwickeln. Die Autobahn selbst ist mit all ihren Sensoren und Detektoren dabei ein zusätzlicher „Sensor“ für die Erfassung des Verkehrsgeschehens sowie für die Verifizierung und Validierung von automatisierten Fahrfunktionen.

Gerhard Greiner, Director Business Development Alp.Lab: „Die Testregion bringt selbstfahrende Autos auf die Straße. Durch die Bündelung steirischer Kompetenzen und das Know-how der Gesellschafter können internationale Fahrzeughersteller, Automobilzulieferer, System- und Komponentenhersteller das sichere Testen von selbstfahrenden Fahrzeugen und automatisierten Fahrfunktionen auf geschlossenen Teststrecken und öffentlichen Straßen durchführen.“

„Die ASFINAG verfügt über eines der bestausgestatteten und modernsten Autobahnstücke Europas“, bestätigt ASFINAG-Geschäftsführer Bernd Datler. „Mit diesen Echtdaten liefert die ASFINAG wertvollen Input für die Simulation automatisierter Fahrfunktionen und des gemischten Verkehrs. Das ist entscheidend, um sicheres Testen auf Autobahnen zu ermöglichen und sich auf die Services zukünftig automatisierter Fahrzeuge auf den österreichischen Autobahnen vorzubereiten.“

Auf dem ausgewählten Teilstück der A 2 betreibt Alp.Lab eine bisher einzigartige Systemlösung, welche den Kunden die Nutzung von Fahrzeug-Daten kombiniert mit ASFINAG Infrastrukturdaten ermöglicht. Dadurch können Kunden, Partner und auch die Gesellschafter automatisierte Fahrfunktionen in allen ihren Ausprägungen in sicheren Umgebungen testen und künftige Verkehrsanforderungen ganzheitlich lernen.

In Zahlen: An 25 Standorten befinden sich 49 Kameras, wovon 26 mit Ereignisdetektion ausgestattet sind. Weiters sind 43 Verkehrsdatenerfassungs-Detektoren, drei hochauflösende 360-Grad-Radardetektoren, drei Straßenwetterstationen für die Umweltdatenerfassung direkt an der Teststrecke, zwölf Wechselverkehrszeichenanzeigen und zwölf Short Range C-ITS G5 Road Side Units an der Autobahn verbaut. Die Teststrecke verfügt zusätzlich über flächendeckende Mobilfunkabdeckung.

Die Preisverleihung findet am 25. November in Wien statt.


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