ÖH-Beer: „Lethargie bei Studentencampus muss ein Ende haben“

Nach einstimmigem Landtagsbeschluss: Hochschülerschaft nimmt Stadt Innsbruck in die Pflicht

Innsbruck (OTS) - Der Tiroler Landtag hat gestern einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg ein klares Bekenntnis zur Errichtung eines neuen Studentencampus in Innsbruck abgegeben. ÖH-Vorsitzende Johanna Beer erwartet sich, dass nach dem gestrigen Landtagsbeschluss nun auch in der Stadt Innsbruck endlich Bewegung in die Diskussion kommt. „Sowohl Tiroler Landesregierung als auch die Stadtkoalition von Bürgermeister Georg Willi haben sich beim Antritt klar zur Realisierung eines modernen Studierendencampus in Innsbruck bekannt. Seit diesen großen Ankündigungen ist es allerdings still um dieses wichtige Vorhaben geworden. Während die Wohnungssituation für Studierende in Innsbruck von Jahr zu Jahr prekärer wird, lässt die Stadtpolitik weiter ungenützt Zeit verstreichen. Mit der Ausrede, dass man über kein geeignetes Grundstück für einen Studentencampus verfügt, lassen wir uns seitens der Hochschülerschaft nicht mehr länger abspeisen. Statt nach Lösungen, sucht man nach Ausreden. Statt in die Offensive zu gehen, gibt man sich mit dem Status quo zufrieden“, übt ÖH-Vorsitzende Johanna Beer massive Kritik. Diese Lethargie müsse nach dem Vorstoß des Tiroler Landtags endlich ein Ende haben.

„Wir fordern, dass das Projekt Studentencampus endlich an die oberste Stelle der Agenda der Stadtregierung gesetzt wird. Von der damit verbundenen Entlastung des Wohnungsmarktes würden nicht nur Studierende profitieren, sondern alle, die in Innsbruck auf Wohnungssuche sind und sich die ständig steigenden Preise für Wohnraum kaum mehr leisten können. Von weiteren salbungsvollen Worten wird keine einzige Wohnung günstiger. Jetzt sind Taten gefragt“, unterstreicht Beer.

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