Oö. Volksblatt: "Brückendesaster" (von Heinz WERNITZNIG)

Ausgabe vom 21. November 2019

Linz (OTS) - Während bei den beiden Linzer
Bypassbrücken seit Baubeginn im Herbst 2017 alles wie am Schnürchen läuft, stand das umstrittene Nachfolgeprojekt der Eisenbahnbrücke von Beginn an unter keinem guten Stern. Zuerst die Wartezeit nach dem Abriss bis zum Zuschlag an das französische Architekturbüro, anschließend das neuerliche Warten auf den Baubeginn und nun die fast schon erwartete Hiobsbotschaft: Planungsfehler werden die Fertigstellung bzw. die Verkehrsfreigabe deutlich verzögern und hohe Mehrkosten verursachen. Bis dahin müssen sich die staugeplagten Linzer und die Pendler weiter gedulden, bis sie diese wichtige Verkehrsachse in der Landeshauptstadt nutzen können.
Als ob dieses Desaster nicht schon schlimm genug wäre, steht nach wie vor eine Entscheidung aus, mit welchen Fahrzeugen und in welcher Spurbreite man vom Mühlkreisbahnhof aus weiter über die Neue Donaubrücke bis zum Hauptbahnhof fahren wird können. Für dieses wichtige Infrastrukturprojekt stellte der Bund zwar Geld in Aussicht, doch fix ist bis dato noch nichts. Einziger Lichtblick für die Verkehrssituation in Linz ist die voraussichtliche Verkehrsfreigabe der Bypassbrücken im Sommer/Herbst 2020. Auch der sichtbare Baufortschritt für die Westbrücke macht Hoffnung.

Rückfragen & Kontakt:

Oö. Volksblatt, Chefredaktion
0732/7606 DW 782
politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVB0001