Bierlein zu Gast in der Demokratiewerkstatt des Parlaments

Jugendliche interviewten Bundeskanzlerin zu ihrem Arbeitsalltag

Wien (PK) - Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein besuchte heute die Demokratiewerkstatt des Parlaments und berichtete Jugendlichen im Rahmen der Werkstatt "PolitikerInnen" von ihrem Arbeitsalltag.

Es sei eine besondere Ehre - insbesondere als erste weibliche Bundeskanzlerin der Republik Österreich - diese hochinteressante und verantwortungsvolle Aufgabe auszuüben, sagte Bierlein zu den Jugendlichen, die sich nicht nur für die Regierungstätigkeit und die internationalen Besuche, sondern auch für die juristische Laufbahn der Bundeskanzlerin interessierten und sich unter anderem auch über den Richterberuf informierten. Die Arbeit im Gesetzeskontext sei eine spannende in beiderlei Hinsicht, betonte sie. Auch wenn sie in ihrer derzeitigen Funktion sehr viele Termine wahrzunehmen und wenig Freizeit habe, "gibt es nichts, was keine Freude macht", so Bierlein im Gespräch mit den SchülerInnen.

In Form von Interviews hatten die SchülerInnen der achten Schulstufe die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich ein Bild von den Aufgaben der Bundesregierung und dem parlamentarischen Geschehen zu machen. Zur Vorbereitung auf den hohen Besuch beschäftigten sie sich zunächst intensiv mit den Grundlagen der Gesetzgebung und Gewaltentrennung. Im Zuge des Workshops gestalteten die SchülerInnen unter anderem eine Zeitung, die im Kinderinternet des Parlaments (www.demokratiewebstatt.at) veröffentlicht wird.

Die regelmäßige Einbeziehung von PolitikerInnen ist ein wichtiges Element und Alleinstellungsmerkmal des Angebots der Demokratiewerkstatt. Neben der Werkstatt "PolitikerInnen" werden fünf weitere interaktive Workshops zu unterschiedlichen Themen kostenlos angeboten. Die Demokratiewerkstatt wurde vor mehr als 12 Jahren vom Parlament eingerichtet, um das Demokratieverständnis und das politische Interesse von Kindern und Jugendlichen mit jeweils altersgemäß zugeschnittenen Angeboten zu wecken. Sie bietet eine wichtige Grundlage zur Meinungsbildung sowie zur Beteiligung am politischen Prozess. (Schluss) red

HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie auf der Website des Parlaments.


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