FP-Frühmesser - Landtag: Tag der Kinderrechte - 30 Jahre Kinderrechte

Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche muss wichtigeren Stellenwert einnehmen

Wien (OTS) - „Es scheint, als würde sich langsam auch in Wien das Bewusstsein durchsetzen, dass die Kinder- und Jugendgesundheit einen absolut wichtigen Stellenwert in unserer Gesundheitspolitik einnehmen muss.“, so LAbg. Lisa Frühmesser, Mitglied im Wiener Gesundheitsausschuss in ihrer heutigen Rede vor dem Wiener Landtag.

Die tatsächliche Geringschätzung der Gesundheitsversorgung in der Kinderheilkunde zeige sich vor allem in der jahrelangen Unterversorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Minderjährige haben das Recht darauf, getrennt von Erwachsenen mit psychischer Erkrankung, auf einer Spezialabteilung für Kinder und Jugendliche behandelt zu werden“, stellt Frühmesser klar.

Die Unterbringung auf der Erwachsenenpsychiatrie für die Kinder und Jugendliche sei extrem belastend und entmutigend. Die jungen Patienten würden dort lediglich `aufbewahrt´ und sehen anhand der Situation der Erwachsenen, wie sie vielleicht später einmal `enden werden´. „Das nimmt ihnen die Hoffnung auf Genesung und Besserung. Das ist eine extrem unerträgliche Situation, die seit Jahren, nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für die Eltern, für die Angehörigen, traurige Realität ist“, weiß Frühmesser. Die FPÖ fordert, dass der Schwerpunkt im außerstationären Bereich liegen sollte.

Ztl: Übergewicht heute bei Jugendlichen weit verbreitet

„Wenn wir schon bei dem Thema Kinderrechte im Gesundheitswesen sind, möchte ich auf ein wirklich wichtiges Thema, dass immer mehr Menschen und vor allem Kinder und Jugendliche betrifft, näher eingehen, dem Massenphänomen Übergewicht“, führt Frühmesser weiter aus.

Damit unsere Kinder und Jugendliche nicht kranke Erwachsene von morgen werden, müsse die Stadt Geld in die Hand nehmen, präventive Maßnahmen setzen, den nötigen Willen und die Bereitschaft zeigen und Strukturen entsprechend zu verändern. Es seien weitere Maßnahmen und große Anstrengungen erforderlich, um eine Trendumkehr bei den Ess- und Sportgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen zu erreichen.

„Um Folgeerkrankungen hintanzuhalten, ist eine Kombination von Maßnahmen erforderlich“, so Frühmesser abschließend.

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