Österreichischer Inklusionspreis für Ö3-Lehrstellenaktion

„Ich will und ich kann arbeiten“ in der Kategorie „Bundeslandsieger Wien“ ausgezeichnet.

Wien (OTS) - Mit einer ganz zentralen Hürde für Menschen mit Behinderung beschäftigte sich im Mai 2019 die Ö3-Aktion „Ich will und ich kann arbeiten“ – mit der Problematik der Barriere beim Eintritt in die Arbeitswelt. Anspruch der Aktion war es, für Jugendliche mit Behinderung gezielt den ersten Arbeitsmarkt mit einer hochwertigen Ausbildung und Qualifizierung ins Auge zu fassen. Am 19. November 2019 wurde zum vierten Mal der Österreichischen Inklusionspreis vergeben. Hitradio Ö3 wurde dabei für die Lehrstellenaktion „Ich will und ich kann arbeiten“ in der Kategorie „Bundeslandsieger Wien“ ausgezeichnet.

Mit dem Österreichischen Inklusionspreis zeichnet die Lebenshilfe Projekte von Menschen aus, die Inklusion in Österreich leben. Die Preisübergabe gestern Abend an Ö3 erfolgte im Studio 44 der Österreichischen Lotterien durch das Jurymitglied Dr. Rolf Gleißner von der Wirtschaftskammer Österreich mit der Jury-Begründung: „Das ausgezeichnete Ö3-Projekt zeigt auf, dass es für Jugendliche mit einer Behinderung oft schwierig ist, eine gute Ausbildung und einen guten Job zu bekommen, diese jungen Leute aber sehr wohl großes Potenzial haben. Dieses kann auch für Unternehmen eine Chance sein.“

Über die Ö3-Aktion: Am großen Aktionstag (2.5.) stellte Moderator Philipp Hansa im Hitradio Ö3 einen Tag lang Jugendliche mit einer Beeinträchtigung vor, die dringend eine Lehrstelle suchen. Sie sprachen über Ziele und Wünsche und was sie auf dem Weg in ein selbstständiges Leben wirklich behindert. Die große Ö3-Gemeinde hat sofort reagiert: In nur 14 Tagen haben Betriebe 145 neue Lehrstellen angeboten und betont, dass sie gerne auch Jugendliche mit Beeinträchtigungen ausbilden werden. Und die Aktion wird weiter wirken, denn der Eindruck der Jugendlichen, die sich auf Ö3 vorgestellt haben, wird in Zukunft hoffentlich viele Betriebe motivieren, bei der Lehrlingssuche ganz selbstverständlich auch an Jugendliche mit Behinderung zu denken – und nicht nur ihre Beeinträchtigung zu sehen, sondern vor allem ihr Potential.

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