Familienbund: Elternbildung im Mutter-Kind-Pass verankern

Kinder haben ein Recht auf elterliche Fürsorge und gewaltfreie Erziehung – 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Wien/St.Pölten (OTS) - "Elternbildung bedeutet, Eltern zu stärken. Eltern also dabei zu unterstützen, den Erziehungsalltag bestmöglich zu meistern, damit sie ihrem Auftrag der elterlichen Fürsorge und der gewaltfreien Erziehung gut nachkommen können“, erklärt Familienbund-Präsident Mag. Bernhard Baier anlässlich des Internationalen Tages der UN-Kinderrechtskonvention, deren 30 Jahr-Jubiläum wir heuer feiern.

"Denn genau das ist in der Kinderrechtskonvention festgehalten: Kinder haben ein Recht auf elterliche Fürsorge (Artikel 18) und gewaltfreie Erziehung (Artikel 19)“, so Baier weiter, der ausführt: "Kinder ins Leben zu begleiten ist eine große und verantwortungsvolle Aufgabe. Familie zu haben bedeutet ein „Ja!“ zu einem herausfordernden, vielfältigen und dynamischen Leben.“

"Wie bei allen wichtigen Aufgaben macht es auch da Sinn sich zu informieren, zu reflektieren, sich auszutauschen und sich auch ein Feedback abzuholen. Und genau da setzt Elternbildung an. Eltern für ihre Aufgabe zu sensibilisieren, Informationen über Entwicklungsschritte zu geben und wenn der Weg mal holprig ist, die Information darüber zu geben, wo man sich Hilfe holen kann“, ist der Familienbund-Präsident überzeugt.

"Elterliche Fürsorge bedeutet ein Menschenkind ins Leben und in die Selbständigkeit zu begleiten. Damit dies bestmöglich gelingt, ist Elternbildung ein sehr, sehr gutes Mittel. Daher sollte dieses Instrument ein fixer Bestandteil im Mutter-Kind-Pass sein, von dem wir uns wünschen, dass er zu einem Eltern-Kind-Pass ausgebaut“, fordert Baier.

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