30 Jahre Kinderrechte: Kinder müssen stärker beteiligt werden

Weltweite Studie der Kindernothilfe: Kinderrechte, Schutz vor Gewalt und Teilhabe sind die wichtigsten Themen.

Die Kindernothilfe setzt sich mit Nachdruck dafür ein, die in den UN-Kinderrechtskonvention garantierten Rechte von Kindern und Jugendlichen zu verwirklichen. Sowohl in der weltweiten Projektarbeit, als auch in Bildungs- und Lobbyarbeit bauen wir auf die Erfahrungen und die Handlungsempfehlungen der lokalen Partner. Deshalb sind die aktuellen Ergebnisse ihrer Befragung zu den Herausforderungen bei der Wahrung der Kinderrechte für uns besonders wichtig“, 
Gottfried Mernyi, Geschäftsleiter der Kindernothilfe Österreich

Wien (OTS/www.kindernothilfe.at) - Die Kindernothilfe hat anlässlich des 30. Geburtstages der UN-Kinderrechtskonvention eine weltweite Befragung durchgeführt. Das Ergebnis: Kinder und Jugendliche müssen zur Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen aktiv miteinbezogen werden, sind sich die befragten Partnerorganisationen einig.

Ein wesentliches Merkmal der Kindernothilfe ist die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen in 32 Projektländern. 74 Prozent aller Kindernothilfe-Partner, das sind 267 Organisationen weltweit, beteiligten sich an der Kindernothilfe-Befragung 2019. Gefragt nach den wichtigsten Themen sind sich die Partner vor Ort einig: Kinderrechte brauchen mehr Priorität, sagen 93 Prozent der in Afrika, Lateinamerika und Asien tätigen Organisationen, beispielsweise in bilateralen Regierungsverhandlungen. Für 79 Prozent der Partner müssen Gewaltprävention und der Schutz von Kindern vor Gewalt höhere Priorität haben. Nationale und internationale Aktionsprogramme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sollten verstärkt umgesetzt werden. Weiteres zentrales Ergebnis der Kindernothilfe-Befragung in 32 Ländern ist die Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche stärker in politische Entscheidungen einbezogen werden sollten, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verändern. 79 Prozent der lokalen Kindernothilfe-Partner fordern die aktive Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Die Stärkung von Kindern, die sich in ihrer eigenen Sache zur Verbesserung der Lebensumstände einsetzen, ist deshalb jetzt schon Bestandteil der Kindernothilfe-Projektarbeit.

„Die Kindernothilfe setzt sich mit Nachdruck dafür ein, die in den UN-Kinderrechtskonvention garantierten Rechte von Kindern und Jugendlichen zu verwirklichen. Sowohl in der weltweiten Projektarbeit, als auch in Bildungs- und Lobbyarbeit bauen wir auf die Erfahrungen und die Handlungsempfehlungen der lokalen Partner. Deshalb sind die aktuellen Ergebnisse ihrer Befragung zu den Herausforderungen bei der Wahrung der Kinderrechte für uns besonders wichtig“, fasst Gottfried Mernyi, Geschäftsleiter der Kindernothilfe Österreich, die wesentlichen Studienergebnisse zusammen.

Die Kindernothilfe Österreich ist im Verbund mit der Kindernothilfe Deutschland und den Standorten Schweiz und Luxemburg in 32 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika tätig.

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