Bürgermeister Ludwig ging bei Charity-Aktion für die „Gruft“ unter die Köche

Wien (OTS/RK) - Wien ist die Stadt des sozialen Zusammenhalts – dass das nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, hat Bürgermeister Michael Ludwig heute, Sonntag, im Betreuungszentrum Gruft der Caritas in der Mariahilfer Barnabitengasse gezeigt. Beim traditionellen „Wildpretessen“ von Gastronom Herbert Hausmair stellte sich der Stadtchef gemeinsam mit dem Niederösterreichischen Landesjägermeister Josef Pröll und Caritas-Wien Geschäftsführer Alexander Bodmann hinter den Herd und verteilte mehr als 350 Portionen hausgemachtes, herzhaftes Hirschragout mit Semmelknödel an die Klientinnen und Klienten in der Gruft.

„Die Gruft ist Wiens wohl bekannteste Einrichtung für obdachlose Menschen. Sie bietet seit mehr als drei Jahrzehnten Menschen, die auf der Straße stehen, einen sicheren Zufluchtsort und menschliche Wärme. Hier erhalten sie niederschwellig ein warmes Essen, einen Platz zum Schlafen, saubere Kleidung und die Möglichkeit zu duschen. Das Team der Caritas unterstützt obdachlose Menschen dabei, wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gruft und vieler weitere sozialer Einrichtungen leisten einen ganz wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft“, sagt Bürgermeister Michael Ludwig.

„Ich danke allen, die diese Aktion von Herbert Hausmair, der sich bereits seit vielen Jahren regelmäßig in den Dienst der Gesellschaft stellt, unterstützen. Das heutige Aufkochen steht auch stellvertretend für die vielen privaten Gruppen, die das ganze Jahr über unter dem Motto ,Kochen für die Gruft‘ aktiv, kulinarische Hilfe leisten – und auch für die vielen privaten Unterstützerinnen und Unterstützer, die der Gruft und anderen Einrichtungen mit Geld- und Sachspenden wichtige Hilfe leisten. Das beweist eindrucksvoll, wie Solidarität, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe in unserer Stadt gelebt werden. Und das unterscheidet Wien von vielen anderen Städten: Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt und das Miteinander im Vordergrund“, betonte Bürgermeister Ludwig.

Das Fleisch – insgesamt 70 Kilo Wild - für das Essen spendete der NÖ Landesjagdverband. Die Leserinnen und Leser des Magazins „Waidwerk“ sammelten Kleiderspenden für die Gruft. „Es ist mir eine besondere Freude, dass wir Wild aus den Regionen Niederösterreichs bereitstellen, das zu hervorragendem Wildgulasch verarbeitet wird, um es an Bedürftige zu verteilen“, sagte Landesjägermeister Pröll.

Szene-Gastronom und Doyen der Wildküche Herbert Hausmair organisiert inzwischen zum zehnten Mal das „Wildpretessen“ in der Gruft, oft mit prominenter Unterstützung. Triebfeder für Hausmair: „Ich möchte Menschen, die in ihrem Leben wenig Glück hatten, etwas geben. Eine gute, warme Mahlzeit in der kalten Jahreszeit ist wohl das Mindeste. Ich sehe das als meine Pflicht, und es ist mir eine Freude, wenn es den Menschen schmeckt.“

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