Maltas Präsident trug sich ins Goldene Buch der Stadt Wien ein

Wien (OTS/RK) - Der Präsident der Republik Malta, George Vella, hat sich heute, Mittwoch, ins Goldene Buch der Stadt Wien eingetragen. Der Präsident wurde von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig im Rathaus empfangen.

Bei seiner Ansprache betonte Ludwig die langjährigen Beziehungen zwischen Malta und Österreich. Zusammenarbeit und Kooperation seien im vereinten Europa wichtig – nicht nur zwischen Ländern, sondern auch auf Stadt-Ebene. Ludwig verwies auf die vielen Gemeinsamkeiten zwischen Malta und Österreich sowie der maltesischen Hauptstadt Valletta und Wien – beide Länder beziehungsweise Städte seien Drehscheibe und Verbindungsglied: Österreich und Wien zwischen Ost- und Westeuropa, Malta zwischen dem europäischen Raum und Nordafrika.

Das Stadt-Oberhaupt von Wien und das Staatsoberhaupt Maltas verwiesen auch auf die kulturelle Vernetzung von Gastgeber und Gast: Derzeit wird in einer Sonderausstellung „Caravaggio und Bernini“ im Kunsthistorischen Museum Wien das Caravaggio-Werk „Die Enthauptung Johannes des Täufers“ aus der St. John’s Co-Kathedrale in Valletta als Leihgabe zu sehen. Eine weitere Verbindung zwischen Wien und Malta ist die vom ehemaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky in den 1970er-Jahren gegründete ‚Malta School of Music‘ in der Hauptstadt des Mittelmeerstaates. Die Zusammenarbeit zwischen Malta und Österreich sowie Wien soll im Rahmen der Europäischen Union erweitert und über Kultur und Wirtschaft hinaus vertieft werden, betonten Ludwig und Vella.

Der Maltesische Präsident ist derzeit auf Staatsbesuch in Österreich. Im Anschluss an den Termin im Rathaus stand ein Arbeitsgespräch zwischen Bundespräsident Alexander van der Bellen und dem Maltesischen Staatsoberhaupt Vella in der Hofburg am Programm. Am Abend wird Vella gemeinsam mit Bürgermeister Ludwig die Maltesische Krippe am Weihnachtsmarkt im Alten AKH besichtigen – die lebensgroßen Figuren sind Ausdruck maltesischen Kunsthandwerks und erstmals in Österreich zu sehen.

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