FPÖ-Guggenbichler/Köckeis: Widerstand gegen grünes Prestigeprojekt am „Gersthofer-Platzl“

Verkehrssituation in Währing für Bezirks-FPÖ schon jetzt `am Limit´

Wien (OTS) - In den letzten Tagen bewarb die grüne Bezirksvorsteherin von Währing, Silvia Nossek, im „Währinger-Blattl“ die aus Sicht der FPÖ `zweifelhaften Verbesserungsvorschläge´ zum Umbau des Gersthofer-Platzls sowie die Kontaktaufnahme zu FPÖ, SPÖ und ÖVP, um diese Bezirksvertretungen zu einer Zustimmung des von Grün propagierten Umbaus zu bewegen.

Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung an die Freiheitliche Landesgeschäftsstelle sind allerdings mehrheitlich negativ. Die Bürger haben erkannt, dass hier der motorisierte Individualverkehr mit einem geplanten Fahrradstreifen behindert und so Staubildung bewusst provoziert werden soll.

Die enormen Kosten für den Umbau von rund 750.000 Euro werden von der Bezirksvorsteherin öffentlich nicht erwähnt. „Auch wenn die Stadt Wien das Projekt mit 60 Prozent der Kosten fördert - Steuergeld bleibt Steuergeld“, so der Währinger FPÖ-Klubobmann Georg Köckeis.

Zwischen Czartoryskigasse/Kreuzgasse und Wallrißstrasse befinden sich 4 (!) Verkehrslichtsignalanlagen. Eine Verkehrssimulation besagt, dass durch die Verlängerung der von der Kreuzgasse kommenden Busspur zur Ampel Gersthoferstrasse/Währinger aktuell bereits zwei bis drei Ampelphasen benötigt werden, um die Kreuzung zu passieren. Verschärft wird die Situation noch durch den geplanten Umbau des Gersthofer-Platzls mittels Reduzierung auf eine Fahrspur für den Individualverkehr. „Noch mehr künstlich provozierter Stau auf der Gersthoferstrasse ist somit vorprogrammiert. Das führt dann zu noch mehr Lärm, Abgasen und Belastungen, was dann ausgerechnet die Grünen, die das verursacht haben, wieder lautstark beklagen werden“, kritisiert Köckeis.

Bereits jetzt versuchen schlaue Autofahrer, den bestehenden Stau mit einem Schleichweg via Schöffelgasse in Richtung Herbeckstrasse durch dicht verbautes Wohngebiet zu entgehen, um dann über die Salierigasse in die Gersthoferstrasse zu gelangen. „Die dortigen Anrainer haben damit verständlicherweise auch keine Freude“, berichtet Köckeis.

Eine Miteinbeziehung der Autofahrerklubs zum geplanten Umbau wird von der Bezirksvorsteherin beharrlich verweigert. Den Währinger Freiheitlichen liegt jedoch eine öffentliche Stellungnahme des ÖAMTC vor, in dem das Vorhaben punktuell kritisiert und der Unmut mancher Anrainer durch Leserbriefe dokumentiert wird.

Die Währinger Freiheitlichen kritisieren zudem den geplanten Entfall einer Rechtsabbiegespur und einer Ampel aus der Gentzgasse. „Eine Ampel birgt für Fußgänger aber die sicherste Variante, eine Straße zu überqueren“, erinnert Köckeis. Negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung betreffen auch die neue Position der 10A Haltestelle, da sich dadurch weitere Wege zu den Straßenbahnlinien 9, 40 und 41 ergeben.

Die Forderung nach einer Bürgerbefragung, ob die betroffenen Anrainer und Pendler mit der geplanten Variante einverstanden sind, wird von der Bezirksvorstehung nachhaltig abgelehnt. „Stattdessen erfolgten `Bürgerversammlungen´ und `Informationsveranstaltungen´, bei denen das Projekt beworben und von eigens geladenen Grün-Sympathisanten demonstrativ bejubelt wird“, weiß Köckeis.

Die Währinger Freiheitlichen planen Anfang Dezember eine Protest-Demo am Gersthofer-Platzl. „Wir wollen und werden die Bürger über das problematische Prestigevorhaben der Grünen vor den Wahlen 2020 informieren und Alternativen aufzeigen“, so der Währinger FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Udo Guggenbichler abschließend.

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