• 15.11.2019, 10:26:16
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Auftakt zum NÖ Landesfeiertag im Stift Klosterneuburg

LH Mikl-Leitner: „Ort der Begegnung mit geschichtlicher und wissenschaftlicher Tradition“

Utl.: LH Mikl-Leitner: „Ort der Begegnung mit geschichtlicher und
wissenschaftlicher Tradition“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - „Es ist eine gute und bewährte Tradition, dass
wir hier in Klosterneuburg unseren Landesfeiertag beginnen“, sagte
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Freitag, dem 15.
November, im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Propst
des Stiftes, Bernhard Backovsky, und Wirtschaftsdirektor Andreas
Gahleitner. Nach dem Pressegespräch, das heuer in der
Stiftsbibliothek stattfand, wird traditionell eine Heilige Messe in
der Stiftskirche gefeiert, danach erfolgt der Leopoldisegen. Schluss-
und Höhepunkt des Landesfeiertages wird die festliche
Abendveranstaltung im Festspielhaus St. Pölten sein.

Das Stift Klosterneuburg sei nicht nur „ein Ort der Begegnung“,
sondern habe auch „eine große geschichtliche, kulturelle und
wissenschaftliche Tradition“, hielt die Landeshauptfrau in ihrer
Stellungnahme fest. Das Stift sei „ein wichtiger Teil unserer
Forschungspolitik“, zumal Klosterneuburg mit dem Stift und vor allem
auch dem IST Austria „ein wichtiger Forschungsknotenpunkt“ sei.

Im Zuge der Pressekonferenz wurden zwei konkrete Forschungsprojekte
näher vorgestellt. Zunächst das Projekt „Kloster Musik Sammlungen“,
das kurz vor der Fertigstellung steht und die Musiksammlungen der
Stifte Klosterneuburg, Göttweig sowie Melk untersucht und
digitalisiert. Weiters das Projekt „Skriptorien-Forschung im
Niederösterreich des 12. Jahrhunderts“. „Hier werden handschriftliche
Werke aus dem Mittelalter digitalisiert und analysiert“, so
Mikl-Leitner: „Auch die FH St. Pölten bringt hier ihr Know-How ein“.
Seitens des Landes wird das Projekt durch das FTI-Programm mit rund
200.000 Euro gefördert.

„Ein herzliches Willkommen am Landesfeiertag“ sagte auch Propst
Backovsky in seinen Worten. Er erinnerte an den Heiligen Leopold als
Landespatron und Gründer des Stiftes Klosterneuburg: „Wir wollen den
Festtag des Heiligen Leopold in entsprechender Würde begehen.“ Der
traditionelle Gottesdienst werde heuer von Generalabt Propst Johann
Holzinger vom Stift St. Florian zelebriert, so Backovsky.

Das Stift Klosterneuburg verstehe sich „seit Jahrhunderten als Ort
des Wissens und Ort der Forschung“, betonte Direktor Gahleitner. Die
Stiftsbibliothek verfüge über rund 270.000 Bände, Herzstück seien die
über 1.200 Handschriften. Das neue Forschungsprojekt rund um die
Skriptorienforschung verfolge eine transdisziplinäre
Herangehensweise, hier würden Geisteswissenschaftler mit Technikern
und Programmierern eng zusammenarbeiten, informierte er.

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