FPÖ-Wurm: "Offener Brief an AK-Erwin Zangerl"

Wien (OTS) - Offener Brief an Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl

Betreff: Dauerhafte Finanzierung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI)

Sehr geehrter Herr Präsident Zangerl,

lieber Erwin,

in der Nationalratssitzung am 23. Oktober 2019 wurde von den Parlamentsfraktionen der SPÖ und FPÖ gemeinsam ein Antrag zur dauerhaften Finanzierung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) eingebracht. Dieser wurde dem Budgetausschuss zugewiesen. Am 11. November 2019 wurde dieser Antrag auch behandelt, aber leider mit den Stimmen von ÖVP und Grünen vertagt.

Bedauerlich dabei ist, dass auch der Tiroler ÖVP-Abgeordneter Hermann Gahr hier ausdrücklich gegen die Interessen der österreichischen und auch Tiroler Konsumenten gestimmt hat.

Ein Fristsetzungsantrag von SPÖ und FPÖ am 13. November 2019 zu diesem VKI-Finanzierungsgesetz fand ebenfalls nicht die Zustimmung der Tiroler ÖVP-Abgeordneten Hermann Gahr, Kira Grünberg, Ing. Josef Hechenberger, Franz Hörl, Rebecca Kirchbaumer, Dipl. Kffr. (FH) Elisabeth Pfurtscheller und Dr. Margarete Schramböck.

Mit diesem unverständlichen und sachpolitisch nicht zu begründenden Abstimmungsverhalten der Tiroler türkis-schwarzen Abgeordnetenriege stellte man sich auch gegen die Interessen der Tiroler Konsumenten und Arbeitnehmer, für die der VKI ein wichtiger Partner bei der Durchsetzung ihrer Interessen gegenüber Großkonzernen ist.

Da Sie sich als Arbeiterkammerpräsident seit Anbeginn ihrer Amtszeit immer für den Konsumentenschutz und den VKI eingesetzt haben, ersuchen wir Sie das VKI-Finanzierungsgesetz zu unterstützen und insbesondere auch innerhalb ihrer Gesinnungsgemeinschaft dafür zu werben.

Es wäre sehr bedauerlich, wenn in der Nationalratssitzung am 11. Dezember 2019 die Tiroler ÖVP Abgeordneten Hermann Gahr, Kira Grünberg, Ing. Josef Hechenberger, Franz Hörl, Rebecca Kirchbaumer, Dipl. Kffr. (FH) Elisabeth Pfurtscheller und Dr. Margarete Schramböck den Konsumenten in unserem Lande ein weiteres Mal in den Rücken fallen würden.

Glück auf,

NAbg. Peter WURM
FPÖ-Konsumentenschutzsprecher

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