VSV/Kolba: Im Dieselskandal erfolgreich in Deutschland klagen

Sammelklagen in Österreich auf dem Abstellgleis

Wien (OTS) - In Österreich stehen die Sammelklagen des VKI am Abstellgleis, weil die Verfahren unterbrochen werden, um beim Europäischen Gerichtshof zu klären, ob man in Österreich überhaupt gegen VW klagen kann.

In Deutschland dagegen werden laufend Urteile gegen VW, Audi und Daimler veröffentlicht und Anwälte berichten, dass viele Vergleiche (mit Geheimhaltungsklauseln) geschlossen werden.

"Der Verbraucherschutzverein (VSV) empfiehlt daher, sich prozessfinanzierten Klagen vor deutschen Gerichten anzuschließen," sagt Peter Kolba, Obmann des VSV. "Wir können kosten- und risikolose Individualklagen vermitteln. In der Sendung "Bürgeranwalt" am Samstag 16.11.2019 um 18.00 auf ORF 2 wird darüber ausführlich berichtet werden."

Derzeit stehen Klagen gegen Audi im Focus. Deren Autos der Euro 4 Norm werden nun auch zurückgerufen werden. Aber auch Daimler Mercedes und jüngst auch Opel haben amtliche Rückrufbescheide bekommen.

"Es ist immer gleich: Die Abschalteinrichtungen sind nach EU-Recht illegal, die Fahrzeuge haben daher zu Unrecht eine Typengenehmigung und es drohen Fahrverbote und Entzug von Zulassungen," fasst Kolba zusammen.

Der VSV sammelt derzeit Audi Kunden für Klagen; Daimler und Opel werden folgen. Diese Ansprüche sind auch noch keinesfalls verjährt.

Am Montag 18.11.2019 werden Kolba und Lydia Ninz (Mobilitätsexpertin des VSV) an der nächsten Verhandlung der Musterfeststellungsklage gegen VW in Braunschweig teilnehmen. Dort haben sich rund 470.000 Geschädigte, 1300 aus Österreich, angeschlossen. Der VSV wird exklusiv von der Verhandlung - in der uU ein Vergleich angebahnt wird - berichten.

Service: Teilnahme an Klagen auf www.klagen-ohne-risiko.at

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Peter Kolba, Obmann des VSV, +43 660 2002437

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