„Bewusst gesund“: Reizdarmsyndrom – neue Diät gibt Hoffnung

Am 16. November um 17.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Barbara Stöckl präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 16. November 2019, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Reizdarmsyndrom – neue Diät gibt Hoffnung

Unter einem Reizdarmsyndrom versteht man Beschwerden des Verdauungstrakts, denen keine feststellbare krankhafte Organveränderung zugrunde liegt. Die Krankheit ist damit oft schwer zu diagnostizieren und Betroffene haben meist einen sehr hohen Leidensdruck. Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung oder auch Durchfall plagen die meisten. Lebensbedrohlich ist die Erkrankung nicht, jedoch ist die Lebensqualität häufig stark eingeschränkt. 60 Prozent der Betroffenen leiden auch an Depression. Eine spezielle Ernährungsform, die Low-FODMAP-Diät, soll Leidgeplagten helfen, ihre Beschwerden in den Griff zu bekommen. Gestaltung: Vroni Brix.

Diabetes – bessere Behandlung durch Präzisionsmedizin

Die Zahl der Diabetes-Typ-2-Erkrankungen steigt weltweit rapide an. Fachleute schätzen, dass in Österreich mittlerweile 700.000 Menschen am sogenannten Altersdiabetes erkrankt sind, viele davon bereits in jungen Jahren. Oftmals wird die Diagnose erst gestellt, wenn die Betroffenen mit Folgeschäden zu kämpfen haben. Dabei ist die Krankheit gut behandelbar, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Denn auch bei Diabetes wird verstärkt auf personalisierte Therapie gesetzt.

Stimulation – mit Strom gegen Reflux

Etwa 30 Prozent der Österreicher/innen leiden unter krankhaftem Reflux. Ist der Verschlussmuskel zwischen Speiseröhre und Magen zu schwach, fließt Mageninhalt zurück in die Speiseröhre. Typische Beschwerden sind Sodbrennen, Halsschmerzen und Probleme beim Schlucken. Bei Liselotte Hasenburger kam es nach jeder Mahlzeit sogar zum Erbrechen. Zwölf Jahre lang kämpfte die Kärntnerin mit massiven Einschränkungen beim Essen, auch Medikamente konnten das Problem nicht lösen. Eine neue Operationsmethode am Wiener AKH brachte schließlich die entscheidende Besserung. Dabei wird ein Stimulationsgerät implantiert, das mittels elektrischer Impulse den Verschlussmuskel trainiert. Postoperative Schluckbeschwerden wie bei bisherigen Operationen können zudem verhindert werden. Seit dem Eingriff kann Liselotte Hasenburger ihr Essen endlich wieder genießen. Gestaltung: Silke Tabernik.

Beckenboden – kleiner Muskel mit großer Wirkung

Bei manchen gesundheitlichen Problemen erhöht sich der Leidensdruck dadurch, dass sie – wie etwa Inkontinenz – in der Gesellschaft tabuisiert sind. Häufig empfundene Scham macht es Betroffenen schwierig, darüber zu sprechen und aktiv Hilfe aufzusuchen. Dabei ist das Leiden besonders unter Frauen weit verbreitet. Wechselwirkungen verschiedener Medikamente oder schwierige Geburten können mögliche Auslöser sein. Die Therapie ist einfach und höchst wirkungsvoll. Mit gezieltem Beckenbodentraining können Betroffene ihre Situation rasch wieder in den Griff bekommen. Operative Eingriffe sind nur in Ausnahmefällen notwendig. Gestaltung: Denise Kracher.

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Rotlauf

Was als winzige Verletzung der Haut beginnt, kann schmerzhafte Folgen nach sich ziehen. Denn auch durch noch so kleine Wunden können Bakterien eindringen und Rotlauf auslösen, der hartnäckig sein kann. Wie man Rotlauf erkennt und behandelt, erklärt Prof. Siegfried Meryn.

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