Nationalrat – Herr: Klimaplan ist ein „Schlag ins Gesicht für zehntausende junge Menschen“

Wien (OTS/SK) - Julia Herr, Klima- und Umweltschutzsprecherin der SPÖ, brachte in der Debatte zum Nationalen Energie- und Klimaplan des Nationalrats einen Entschließungsantrag zur Klimaschutzmilliarde ein. Investitionen in den öffentlichen Verkehr und in die thermische Sanierung und Finanzen für Forschung und Entwicklung seien Sofortmaßnahmen, die nicht aufgeschoben werden dürfen, warnte die Abgeordnete. Die Kosten für Klimaschäden müsste sonst die Jugend tragen. ****

Die zehntausenden jungen Menschen, die seit Monaten regelmäßig auf die Straße gehen, fordern die Politik auf, „nicht länger nur schöne Schlagzeilen, sondern endlich auch konkrete Maßnahmen in der Klimapolitik auf den Tisch zu bringen“, führte Herr aus. Der vorgeschlagene Energie- und Klimaplan enthalte nicht die Garantie, dass die Klimaziele erreicht werden können. Umwelt-NGOs würden dem Klimaplan „gähnende Leere“ und eine „Bankrott-Erklärung“ attestieren, so Herr.

Die Regierungsverhandlungen dürften nicht abgewartet werden. Schon jetzt gebe Österreich jährlich eine Milliarde Euro wegen der Auswirkungen der Klimakrise aus. Darüber hinaus würden Strafzahlungen in der Höhe von 6,6 bis 10 Milliarden Euro drohen. „Jeden Euro, den wir jetzt nicht investieren, zahlen wir später zehnmal so hoch nach“, und diese Kosten müssen schließlich die Jugendlichen tragen, die für Klimaschutz auf die Straße gehen, kritisierte Herr. (Schluss) up/ar/mp

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