Leichtfried/Einwallner: „Endlich kommt Bewegung in Sachen AsylwerberInnen in Lehre“

„Abschiebestopp ist menschlich und wirtschaftlich der richtige Weg – SPÖ fordert sofortigen Abschiebestopp und nachhaltige Lösung“

Wien (OTS/SK) -

Diese Meldung wurde korrigiert. Neufassung in Meldung OTS0187 vom 13.11.2019

Der erste stv. SPÖ-Klubvorsitzende Jörg Leichtfried
und SPÖ-Sicherheitssprecher Reinhold Einwallner begrüßen, dass endlich Bewegung in der offenen Frage der AsylwerberInnen in Lehre kommt. Die SPÖ wird den heute eingebrachten Initiativantrag so wie alle anderen Parlamentsparteien außer der FPÖ unterstützen. „Damit können wir den Abschiebestopp im Dezember-Plenum beschließen“, so Leichtfried. Einwallner betont in diesem Zusammenhang, dass der SPÖ dieser Antrag jedoch zu wenig weit geht. „Es kann doch nicht sein, dass die Behörden in der Zeit, bis das in Kraft tritt, noch Lehrlinge abschieben“, sagen Leichtfried und Einwallner und fahren fort: „Wir brauchen dringend eine Lösung, die humanitär und wirtschaftlich Sinn macht“. ****

Die SPÖ will einen Abschiebestopp für diese AsylwerberInnen, damit sie hier in Österreich ihren Lehrabschluss machen können. „Das ist menschlich und wirtschaftlich der richtige Weg“, so Leichtfried.

„Es war auf so vielen Ebenen falsch diesen Erlass auszuhebeln, vor allem angesichts der Tatsache, dass Unternehmen in ganz Österreich auf der Suche nach Fachkräften und Lehrlingen sind. Derzeit stehen aktuell 27 Berufe auf der Mangelberufsliste, für die in der Regel weniger als 1,5 Arbeitslose je offener Stelle in Österreich gemeldet sind“, so Leichtfried.

„Niemand dieser AsylwerberInnen, die eine solche Lehre absolvieren, nimmt einem Österreicher den Lehrplatz weg“, so Einwallner und ergänzt: „Solange sich Asylverfahren über drei Jahre und länger ziehen, macht es Sinn, junge AsylwerberInnen zu beschäftigen. Zu bedenken gilt es weiters, dass diese jungen AsylwerberInnen, durch die Lehre von Leistungsempfängern zu Beitragszahlern werden. Ohne die Möglichkeit zu arbeiten kosten sie Staat und Steuerzahlern Geld – und das über die gesamte Dauer des Asylverfahrens.“ (Schluss) up/rm/mp

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