Plasma für die Welt

Der Blutplasmabedarf in der Medizin steigt. Als internationaler Spitzenstandort leistet Österreich einen wesentlichen Beitrag zur weltweiten Versorgung mit plasmabasierten Arzneimitteln.

Jeder Mensch kann in seinem Leben auf eine Plasmaspende angewiesen sein. Denn Blutplasma ist vielseitig einsetzbar und wird permanent benötigt. Jede Spende trägt dazu bei, die Gesundheitsversorgung der Österreicherinnen und Österreicher nachhaltig sicher zu stellen.“ 
Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig

Wien (OTS) - Anlässlich der Eröffnung eines neuen Spendezentrums für Blutplasma weist der Verband der pharmazeutischen Industrie Pharmig auf die wachsende Bedeutung der Plasmaspende, aber auch auf die Bedeutung des Standorts Wien für die Plasmaverarbeitung hin: Ob im klinischen Alltag, auf der Intensivstation oder bei seltenen Erkrankungen, Arzneimittel aus Humanblutplasma werden vielseitig und immer häufiger zum Wohl von Patientinnen und Patienten eingesetzt. Die Folge ist, dass der Bedarf an Blutplasma steigt und die Blutplasmaspende immer wichtiger wird. Wien spielt in der Verarbeitung von Blutplasma eine besondere Rolle.

„Jedes neue Plasmazentrum erhöht die Bedeutung der Plasmaspende in der Öffentlichkeit und erleichtert der Bevölkerung den Zugang, um durch das Spenden von Blutplasma anderen Menschen zu helfen und mitunter sogar deren Leben zu retten. Den österreichischen Plasmaspendern kann dafür gar nicht genug gedankt werden. Umso wichtiger ist es, dass weiterhin und in Zukunft vermehrt Plasma gespendet wird“, hält Pharmig-Generalsekretär Mag. Alexander Herzog angesichts eines heute in Wien neu eröffneten Plasmaspendezentrums fest.

„Wenn es um die Aufbereitung von Blutplasma geht, dann nimmt Österreich im weltweiten Ranking eine Spitzenposition ein“, so Herzog. Weltweit werden pro Jahr rund 60 Millionen Liter Plasma direkt aus Plasma- sowie aus Vollblutspenden gewonnen, wobei etwa fünf Millionen Liter davon von Unternehmen in Österreich in sogenannten Fraktionieranlagen direkt zu Arzneimitteln verarbeitet und anschließend größtenteils global exportiert werden.

Damit Patientinnen und Patienten auch in Zukunft mit Blutplasma versorgt werden können, richtet Herzog einen Appell an die Bevölkerung: „Jeder Mensch kann in seinem Leben auf eine Plasmaspende angewiesen sein. Denn Blutplasma ist vielseitig einsetzbar und wird permanent benötigt. Jede Spende trägt dazu bei, die Gesundheitsversorgung der Österreicherinnen und Österreicher nachhaltig sicher zu stellen.“

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand November 2019), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

Rückfragen & Kontakt:

Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Peter Richter, BA, MA
Head of Communication & PR
01/40 60 290-20
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PHA0001